Daniel Radcliffe und Co.: Diese Stars spielten die Rolle ihres Lebens

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Einige Schauspieler verdanken ihren Ruhm nur einer großen Rolle. So wird Daniel Radcliffe wohl für immer Harry Potter bleiben. Welche Stars dieses Schicksal noch teilen, sehen Sie in der Galerie. © spot on news

Der wiederum wird seine Rolle als Frodo in der weltbekannten "Der Herr der Ringe"-Trilogie nie wieder los. Mit seinen großen blauen Augen, den haarigen Füßen und der niedlichen Körpergröße trug der tapfere Hobbit den Ring bis in den Schicksalsberg nach Mordor – und spielte sich in die Herzen von Millionen von Kinozuschauern.
Viele weigerten sich anfangs "Breaking Bad" zu gucken, weil sie in Bryan Cranston immer den schrägen Vater aus "Malcom Mittendrin" sahen. Dann aber schrieb "Breaking Bad" Seriengeschichte. Und jetzt können wir "Malcom Mittendrin" nicht mehr gucken, weil Heisenberg einfach keine Kinder haben sollte.
Einmal schöner Vampir, immer schöner Vampir: Nachdem Robert Pattinson mit seiner "Twilight"-Rolle des Edward Cullen zahllosen Teenie-Mädchen schlaflose Nächte beschert hat, ist er in seiner Rolle als bleichgesichtiger Untoter erstarrt. Auf der Metaebene fast schon poetisch.
Christoph Maria Herbst ist mit der Rolle des Unsympathen so verwachsen wie Strombergs Gehirn mit politisch unkorrekten Witzen. Da half nicht mal Hitler. Den spielte Herbst in "Er ist wieder da" ziemlich genial, das änderte aber auch nichts.
Das Schicksal des Kinderstars hat Macaulay Culkin aus "Kevin allein Zuhause" besonders hart getroffen. Auch wenn er sich große Mühe gab, mit allerlei Skandalen das Bild des traurigen Weihnachtsweisen in der öffentlichen Wahrnehmung zu revidieren – funktioniert hat es bis heute nicht.
Wir kommen nicht umhin, uns zu fragen, was Sarah Jessica Parker eigentlich vor und nach "Sex and the City" gemacht hat. Ja, ihre Filmografie behauptet, dass es davor und danach noch ein paar Produktionen mit ihr gab, aber irgendwie fehlten da immer drei Frauen, Mr. Big und ein Laptop.
Als fabelhaft merkwürdige Amelie hat Audrey Tautou der Welt Anfang der Nullerjahre den Kopf verdreht. Darauf eine Crème brûlée im Fotoautomaten.
Ok, Jeff Bridges auf "The Big Lebowski" zu beschränken, ist unfair. Vor allem, weil ganz andere Rollen Bridges unzählige Preise eingebracht haben. Aber egal, der Film ist Kult und Bridges deswegen für immer der Dude. Und der Teppich hat den Raum erst so richtig gemütlich gemacht!
Im Frühjahr 2019 endet "The Big Bang Theory" mit der 12. Staffel. Was Dr. Sheldon Lee Cooper alias Jim Parsons danach macht? Fraglich. Wirft man einen Blick in seinen Lebenslauf, hat der Schauspieler tatsächlich schon andere Filme gedreht. Dennoch wird er bis in alle Ewigkeit der legendäre TV-Nerd bleiben. Das ist wissenschaftlich erwiesen.
Jennifer Grey gelang 1987 der ganz große Durchbruch mit "Dirty Dancing". Und bei diesem Film blieb es auch. Schuld daran soll angeblich die Nasenoperation gewesen sein, der sich die Schauspielerin Anfang der 90er-Jahre unterzog. Bis heute ist sie als das Mädchen, das eine Wassermelone getragen hat, in den Köpfen der Zuschauer fest verankert.
Matt LeBlanc verinnerlichte seine Rolle als Joey Tribbiani in der Fernsehserie "Friends" so sehr, dass es nach dem Ende sogar eine Ableger-Sitcom namens "Joey" gab. Die Einschaltquoten waren schlecht, schon nach zwei Staffeln war Schluss. Doch LeBlanc bleibt für immer Joey, komme was wolle.