"Bohemian Rhapsody": Die Geschichte von Freddie Mercury und Queen im Kino

Am 31. Oktober startet "Bohemian Rhapsody" in den Kinos. Der Film ist ein bildgewaltiges Epos über die vielleicht größte Rockband aller Zeiten und ihren extravaganten Frontmann Freddy Mercury, der von Rami Malek überragend gut dargestellt wird.

Der Film erzählt die Anfänge von Queen ab 1970 bis zum legendären Live-Aid-Konzert 1985.
Freddie Mercurys langjährige Geliebte Mary Austin (Lucy Boynton) spielt eine große Rolle in "Bohemian Rhapsody". Kritiker werten das als Indiz dafür, dass die Homosexualität des Queen-Frontmanns unter den Tisch gekehrt werden sollte.
Tatsächlich blieben sich Austin und Mercury ihr Leben lang verbunden.
Mercurys Vorliebe für Männer findet im Film aber sehr wohl Platz. Einfühlsam wird auch sein Hadern damit verdeutlicht.
Hauptdarsteller Rami Malek versuchte nach eigener Aussage, Freddie Mercurys Essenz zu fassen und auf die Leinwand zu bringen.
"Er kann sehr scheu und kokett sein. Und er hat etwas unglaublich Anziehendes an sich. Er verströmt Spaß und Sex und Intelligenz", sagte der Schauspieler in einem Interview.
Die Bandmitglieder sind so exzellent besetzt, dass Brian Mays Frau im realen Leben, Anita Dobson, das Gefühl hatte, statt Darsteller Gwilym Lee (r.) eine jüngere Version ihres Mannes vor sich zu haben.
Höhepunkt des Films ist das Live-Aid-Konzert im Londoner Wembley-Stadion 1985.
Für die Szenen wurde die Bühne nachgebaut. Die Schauspieler spielten das komplette Konzert mehrmals durch. Malek war nach einem Durchlauf so erschöpft, dass er nach eigener Aussage Angst hatte, ohnmächtig zu werden.
Die drei noch lebenden Bandmitglieder standen den Schauspielern am Set beratend zur Seite (Bild: Brian May, l., mit Gwilym Lee).