• Nach "Death Stranding" und "Horizon Zero Dawn" erscheint mit "Days Gone" ein weiterer ehemaliger PlayStation-Exklusiv-Titel auf PC.
  • Weitere als Exklusiv-Spiele für die PlayStation konzipierten Spiele sollen ebenfalls portiert werden.
  • Sony hat das Auflösen der Exklusivität als Geschäftsmodell zur Refinanzierung seiner Projekte entdeckt.

Mehr Gaming-News finden Sie hier

Exklusivtitel sollen Interessierte zum Kauf einer bestimmten Hardware animieren. Und neben Nintendo hat vor allem Sony ein Händchen dafür, Blockbuster-Games zu kreieren, die es für kein anderes System gibt.

Doch wenn der große Hype um einen dieser Titel vorbei ist, kann man das Thema Exklusivität wohl etwas lockerer angehen - so offensichtlich die Überlegungen bei Sony.

Für Sony sind Portierungen ehemaliger PS-Exklusives auf PC ein Weg, die Produktionskosten wieder hereinzuholen.

Nach den Open-World-Ungeheuern "Death Stranding" und "Horizon Zero Dawn" ist nun für einen weiteren bisherigen Exklusiv-Titel eine PC-Umsetzung geplant. Und der ist, wie die Vorgänger, ein echter Hochkaräter: Das Zombie-Epos "Days Gone" wird, wie das verantwortliche Bend Studio offiziell verkündet hat, zeitnah portiert.

Auf Twitter zeigt das Studio eine Animation mit dem überraschten Gesichtsausdruck des Protagonisten, der vor einem Zombie steht und schreibt: "Überraschung. 'Days Gone' kommt in diesem Frühling auf den PC. Bleibt gespannt für weitere Details."

"Days Gone" ist nicht der einzige ehemalige PS-Exklusivtitel für PC

In einem Artikel der britischen Ausgabe des Männer-Magazins GQ, in dem auch ein Interview mit dem PlayStation-CEO Jim Ryan zu lesen ist, wird erwähnt, dass neben dem Endzeit-Spektakel angeblich weitere ehemalige PS-Exklusives für PC erscheinen sollen. "Eine ganze Liste voll" heißt es im Text, wenn auch konkrete Titel nicht erwähnt werden.

Seit Längerem im Gespräch sind "God of War" und "Dreams" - sowohl bei Fans als auch Brancheninsdern. Doch ebenso glaubwürdig könnten "The Last of Us Part II" oder "Marvel's Spider-Man" an der Reihe sein.

Warum Sony sich zu dieser Praktik entschieden hat? Im Interview gibt Jim Ryan ganz offen zu: des Geldes wegen. Nachdem die Entwicklungskosten für große Titel sehr hoch sind, könne man die ambitionierten Projekte leichter refinanzieren, indem man sie einem breiteren Publikum zugänglich macht.

Angespornt fühlt sich Jim Ryan offenbar auch durch den Erfolg des PC-Releases von "Horizon: Zero Dawn".  © 1&1 Mail & Media/teleschau