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Das Finale der dritten Staffel von "The Witcher" steht bevor. Die Hexer-Saga basiert auf den Romanen und Kurzgeschichten des polnischen Autors Andrzej Sapkowski. Auch als dreiteilige Videospielreihe war die Geschichte rund um Geralt von Riva ein großer Erfolg. 2019 brachte Netflix die Geschichte des Monsterschlächters in die heimischen Wohnzimmer. Wir fassen die Ereignisse der Serie noch einmal zusammen.
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In der Hexerfestung Kaer Morhen ist Ciri nicht mehr sicher. Die dritte Staffel beginnt damit, dass das Trio um Geralt, Ciri und Yennefer auf der Suche nach einem sicheren Ort ist. Doch immer wieder werden sie von ihren Verfolgern – und von denen gibt es reichlich – aufgespürt.
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Da wäre beispielsweise der erbarmungslose Feuermagier Rience, der in der dritten Staffel nicht mehr von Chris Fulton sondern von Sam Woolf gespielt wird. Ein Grund dafür ist Fultons Besetzung in der 7. Staffel der Serie Outlander, die fast zur gleichen Zeit gedreht wurde.
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Auf der Suche nach einem sicheren Unterschlupf und der Flucht vor Riences Schergen bildet Yennefer Ciri weiter im Umgang mit Magie aus. Der Verrat von Yennefer in der zweiten Staffel ist dennoch nicht vergessen und zunächst herrscht zwischen Geralt und ihr eisige Kühle.
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Die am Ende der zweiten Staffel eingeführte Wilde Jagd spielt in der dritten Staffel bislang nur eine kleine Rolle. Was es mit den apokalyptischen Reitern in gruseliger Skelett-Rüstung auf sich hat, bleibt weiterhin abzuwarten.
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Umso größer ist die Gefahr, die von den anderen Fraktionen ausgeht, die die Prinzessin von Cintra schnappen wollen. Nachdem die Elfen erfahren haben, dass die junge Prinzessin Älteres Blut in sich trägt, glauben sie, dass sich eine alte Prophezeiung ihres Volkes auf sie bezieht.
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Auch die Bruderschaft, bestehend aus Tissaia, König Foltest und weiteren einflussreichen Persönlichkeiten, sind der jungen Prinzessin nicht wohlgesonnen. Sie haben ein Kopfgeld auf Ciri und ihre Helfer ausgesetzt.
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Dann wäre da noch der nilfgaardische Kaiser Emhyr var Emreis, der ebenfalls ein Interesse an Cirilla hat. Wie sich in der zweiten Staffel herausstellte, handelt es sich bei Emhyr um Duny, den totgeglaubten Vater der Prinzessin. In der dritten Staffel setzt er weiterhin alles daran, seine Tochter zu finden – doch sicher wäre Ciri bei ihm auch nicht, denn über seine Pläne ist noch nicht mehr bekannt.
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Auch das mächtigste nördliche Königreich Redanien buhlt um Cirilla. Dafür benutzt Zauberin Philippa Ciris musikalischen Freund Rittersporn. Der Barde soll Geralt und Ciri davon überzeugen, dass Redanien der sicherste Ort für die Prinzessin ist.
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Mit Hilfe von Zwerg Yarpen und Rittersporn wollen Geralt und Yennefer ihrem Verfolger eine Falle stellen. Es kommt zum Kampf mit Rience und dessen Schergen. Als wäre das noch nicht genug, schaltet sich auch noch die Elfenkönigin Francesca und ihre Truppe ein. Geralt und seine Verbündeten behalten die Oberhand, aber Rience entkommt.
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Nach der Schlacht trennen sich die Wege des Trios. Während Yennefer Ciri nach Aretuza bringt, macht sich Geralt auf die Suche nach dem Feuermagier und dessen Strippenzieher. Dabei muss er sich mit gezücktem Silberschwert und einem Hexertrank intus einem seltsamen Monster stellen.
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Unterdessen gelingt es Yennefer, die Bruderschaft davon zu überzeugen, eine Versammlung auf der Insel Thanedd einzuberufen. Damit soll die Solidarität zwischen den Zauberern und den Nördlichen Königreichen gefördert werden und eine Einheit gegen die drohende Gefahr aus Nilfgaard entstehen.
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Die letzte Folge des ersten Teils der dritten Staffel zeigt den festlichen Ball, der im Zuge des Magierkonklaves ausgerichtet wird. Yennefer und Geralt verdächtigen den Zauberer Stregobor hinter Rience zu stecken und durchsuchen nach einer Ablenkung die Räumlichkeiten des Zauberers.
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Obwohl Stregobors Verachtung für Elfen und seine Vorliebe für Täuschungen zunächst alle in die Irre führen, ist er weder der Drahtzieher hinter den schrecklichen Experimenten an Aretuzas Novizinnen noch derjenige, der Rience auf Ciri angesetzt hat. Nach den Festlichkeiten kommen sie der wahren Identität des Übeltäters auf die Spur – Zauberer Vilgefortz.
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In der fünften Folge ist Ciri nicht aufgetaucht. Zuletzt hat man sie in einer magisch gesicherten Hütte gesehen, in der sie friedlich schlief und von Rittersporn bewacht wurde. Der wiederum hat die Hütte verlassen und sich auf ein Techtelmechtel mit Prinz Radovid eingelassen.
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Geralt will sich auf die Suche nach Vilgefortz machen, doch er wird von Dijkstra aufgehalten, der ihm einen Dolch an die Kehle legt. In der Zwischenzeit versucht Yennefer, Tissaia ausfindig zu machen und ihr die bedrohliche Neuigkeit mitzuteilen. Mit diesem Cliffhanger endet der erste Teil der dritten Staffel.
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Mit dem Ende der dritten Staffel endet Henry Cavills Zeit als Geralt von Riva. In der vierten Staffel soll Liam Hemsworth die Rolle des Hexers übernehmen. Eines ist sicher: Im Finale erwartet die Zuschauer eine große Schlacht gegen Zauberer Vilgefortz. Ob die Bedrohung aus Nilfgaard oder die Wilde Jagd noch thematisiert wird, bleibt abzuwarten.
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Die ersten fünf Folgen der dritten Staffel sind seit dem 29. Juni auf Netflix zu sehen. Ab dem 27. Juli gibt es dann mit dem zweiten Teil der 3. Staffel noch einmal Nachschub von "The Witcher". Im Nachfolgenden finden Sie eine Auffrischung der Ereignisse der ersten beiden Staffeln.
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Die erste Staffel der Hexer-Saga adaptierte mehrere Kurzgeschichten aus Andrzej Sapkowskis Sammelbänden "Der letzte Wunsch" und "Das Schwert der Vorsehung", während die zweite Staffel sich vorwiegend dem ersten Roman der Pentalogie-Hauptreihe "Das Erbe der Elfen" widmete. In der dritten Staffel wurde größtenteils die Handlung des zweiten Bands "Die Zeit der Verachtung" adaptiert.
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In Blaviken trifft Geralt auf die vermeintlich verfluchte Prinzessin Renfri (Emma Appleton, l.), die von Zauberer Stregobor gejagt wird. Der will Hexer Geralt (Henry Cavill, r.) anheuern, um sie zur Strecke zu bringen – doch Hexer jagen bekanntlich nur Monster, um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen, deshalb lehnt er ab. Letztendlich wird er aber zu einer Entscheidung gezwungen, die in einem blutigen Massaker endet und Geralt den Namen "Schlächter von Blaviken" einbringt.
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Die durch einen Geburtsfehler äußerlich entstellte Yennefer von Vengerberg (Anya Chalotra) wird von ihrem Vater für wenig Geld an die Zauberin Tissaia de Vries verkauft. Diese hat Yennefers magisches Talent erkannt und bringt sie an die Akademie von Aretuza.
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Auf seinen Reisen lernt Geralt den Barden Rittersporn (Joey Batey) kennen, der ihn auf einigen seiner Abenteuer begleitet und seine Erlebnisse in klangvollen Liedern verewigt. So begleitet er Geralt zum Beispiel auf die Verlobungsfeier von Pavetta, der Tochter von Königin Calanthe von Cintra.
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Duny, der zu einer Mensch-Igelkreatur verflucht wurde, hält dort aus Liebe um die Hand der Prinzessin Pavetta an. Die Prinzessin nimmt an, aber Königin Calanthe (Jodhi May, l.) verweigert ihren Segen. Es kommt zu einer Auseinandersetzung und Geralt rettet Duny das Leben; er fordert daraufhin das Recht der Überraschung ein, eine Tradition, bei der beide Parteien nicht wissen, was am Ende die Belohnung sein wird – diese kann sich auch erst Jahre später offenbaren.
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Yennefer schließt ihre Ausbildung in Aretuza ab und hat sich einem gefährlichen Eingriff unterzogen, der ihre körperlichen Makel beseitigte. Doch für den Eingriff musste Yennefer einen hohen Preis zahlen: Sie wurde unfruchtbar. Als Zauberin dient sie nun dem nördlichen Königreich Aerdin als Beraterin.
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An Fantasy-Elementen mangelt es in "The Witcher" auch nicht. Eine Episode erzählt von einem Abenteuer mit Zwergen und einem Drachen, eine weitere von einem Dschinn, der Rittersporn schwer verletzt. Geralt sucht daraufhin Hilfe bei Yennefer – es ist der Beginn einer komplizierten Liebesgeschichte.
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Das Königreich Cintra wird vom südlichen Nachbarn Nilfgaard erobert. Da Nilfgaard keine Gefangenen macht, verhilft Königin Calanthe ihrer jungen Enkelin, Prinzessin Cirilla (Freya Allan), zur Flucht und sagt ihr, dass sie den Hexer Geralt von Riva aufsuchen soll. Cirilla ahnt nicht, dass in ihr besondere Kräfte schlummern, die der eigentliche Grund für den Angriff auf die Stadt sind.
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Yennefer, Tissaia, Triss, Vilgefortz und andere Magier und Zauberinnen wollen Nilfgaards Vorstoß in weitere nördliche Königreiche verhindern und schließen sich dem Krieg gegen die Schwarzen, wie die nilfgaardische Armee genannt wird, an. In der Schlacht von Sodden erleidet Nilfgaard eine herbe Niederlage, doch auf der Seite der nördlichen Königreiche gibt es ebenfalls einige Verluste zu betrauern.
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Geralt begibt sich auf Ciris Spuren, wird jedoch von Monstern überrannt und schwer verletzt. Ein Bauer hilft ihm, doch der Hexer fällt in ein Delirium und hat Visionen von seiner Vergangenheit. Auch Ciri musste auf ihrer Flucht einige Hindernisse meistern, doch das Schicksal führt sie letztendlich mit Geralt zusammen.
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Die Handlung der zweiten Staffel knüpft direkt an die Schlacht von Sodden aus dem Finale der ersten an: Geralt und Ciri sind endlich vereint und suchen das Schlachtfeld nach Yennefer ab. Tissaia (MyAnna Buring) verkündet den beiden, dass Yennefer ihr Leben in der Schlacht verloren hat.
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Mit gebrochenem Herzen machen sich Geralt und Ciri auf in Richtung Kaer Morhen, dem Zufluchtsort der Hexer der Wolfschule, der Geralt angehört. Dabei machen sie noch einen Zwischenstopp bei Geralts altem Freund Nivellen.
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Und was wäre ein Hexer, wenn er nicht ab und an das Silberschwert zücken dürfte, um ein paar Monster zu vermöbeln? In diesem Falle hat sich eine Bruxa (ein vampirähnliches Monster, das die Gestalt einer schönen Frau annehmen kann) bei Geralts altem Freund eingenistet. Schnell ist die "Witcher"-Welt um ein Monster ärmer und die Reise zur Hexer-Festung geht weiter.
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In Kaer Morhen angekommen, trifft Geralt auf seine Hexer-Brüder und seinen Mentor Vesemir (l., Kim Bodnia). Die Zusammenkunft wird natürlich ausgiebig zelebriert.
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Doch die Feierlichkeiten dauern nicht lange an. Eskel, einer der Hexer, wird durch eine Mutation zu einem Waldschrat, einem hölzernen Monster. Der Kampf gegen ihren Bruder fällt der Gruppe nicht leicht, doch ihre Aufgabe als Hexer besteht im Vernichten von Monstern. Nachdem sie Eskel besiegt haben, macht sich Geralt auf die Suche nach dem Waldschrat, der für die Mutation verantwortlich war, und lässt auch ihn sein Silberschwert spüren.
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Unterdessen erfahren wir, dass Yennefer die Schlacht überlebt hat und von der nilfgaardischen Zauberin Fringilla Vigo (Mimi Ndiweni) als Geisel gehalten wird.
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Weit kommen sie allerdings nicht, sie werden von Elfen unter der Führung von Francesca Findabair geschnappt und sehen sich bald mit der Dämonin Voleth Meir (Ania Marson), der "Unsterblichen Mutter", konfrontiert.
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Ciri will ein Teil der Hexer werden und trainiert unterdessen in Kaer Morhen. Geralt erzählt der Prinzessin, dass er ihre Eltern kannte und die Vermutung hat, dass sie starke magische Kräfte hat – Ciri ist ein Kind des sogenannten "Älteren Blutes". Sie erzählt den Hexern von einem geheimnisvollen Monolithen, den sie auf ihrer Flucht entdeckt hat.
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Geralt lädt die Magierin Triss Merigold (Anna Shaffer) ein, nach Kaer Morhen zu kommen und Ciri beizubringen, ihre Magie zu kontrollieren. Gemeinsam mit Triss analysiert er den Waldschrat und eine andere Kreatur, die Geralt erlegt hat. Sie entdecken eine Verbindung zwischen den Monstern und den Monolithen, die Ciri erwähnt hat.
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Geralt und Istredd reisen zu dem Monolithen außerhalb von Cintra und stellen fest, dass diese Tore für Monster sind, um in ihre Welt einzudringen. Unglücklicherweise wird der Monolith in diesem Moment aktiviert und ein fliegendes Monster erscheint daraus, weil Ciri ihre Kräfte zu diesem Zeitpunkt in der Hexer-Festung einsetzt.
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Mit einem Portal (die Geralt nicht besonders gut leiden kann) geht es zurück nach Kaer Morhen, wo Geralt kurzen Prozess mit dem Monster macht. Anschließend reist er mit Ciri in einen Tempel der Melitele. Dort hofft er, eine Lösung für den Umgang mit Ciris Kräften zu finden. In dem Tempel treffen sie auf die totgeglaubte Yennefer.
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Unterdessen haben sich viele Verfolger an Ciris Fersen geheftet, unter anderem der Feuermagier Rience (Chris Fulton), der den Tempel stürmt. Ciri kann mit Yennefer durch ein Portal fliehen. Yennefer hat ihre Magie verloren und unterrichtet Ciri, bis diese die Gedanken von Yennefer liest und erkennt, dass Yennefer den Dämon Voleth Meir befreien will. Der Dämon schafft es, sich in Ciri einzunisten.
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Die zweite Staffel endet mit dem Kampf gegen Voleth Meir auf Kaer Morhen. Yennefer sieht ihren Fehler ein und bietet sich als Gefäß für den Dämon an. Doch Ciri bringt Geralt und Yennefer in eine andere Dimension, in der Voleth Meir gezwungen ist, den Körper zu verlassen. Doch schon steht die nächste Bedrohung bereit: Die Wilde Jagd ist eine mythische Gruppe, die durch verschiedene Welten reist. Sie wollen Ciri wegen ihres Älteren Blutes entführen.