Der Bezahlsender Sky Deutschland will künftig keine fiktionalen Serien mehr produzieren. Die Serie "Babylon Berlin" soll nun von der ARD allein weitergeführt werden.

Mehr News über Filme & Serien

Auch wenn der bisherige Partner Sky Deutschland für eine Fortsetzung der High-End-Produktion "Babylon Berlin" nicht mehr zur Verfügung steht, will die ARD die Serie fortsetzen. "ARD Degeto, X Filme und Beta Film beauftragen die Entwicklung der 5. Staffel von "Babylon Berlin"", ließ sich der Geschäftsführer der ARD Degeto, Thomas Schreiber, am Donnerstag zitieren. Die Degeto ist eine gemeinsame Filmproduktionsgesellschaft der ARD-Sender mit Sitz in Frankfurt am Main.

"Babylon Berlin". Staffel vier ab Oktober in der ARD

"Die Serie mit ihren bisherigen Staffeln ist ein internationaler Erfolg, der in mehr als 140 Länder verkauft wurde", sagte Schreiber über das Prestigeprojekt "Babylon Berlin". "In Deutschland belegen mehr als 55 Millionen Abrufe in der ARD-Mediathek das große Interesse." Derzeit freue man sich auf den Start der vierten Staffel am 29. September in der Mediathek und ab 1. Oktober im Ersten.

Die vierte Staffel wurde schon 2022 beim Pay-TV-Anbieter Sky veröffentlicht und kommt nun 2023 ins Free-TV. Sie beruht auf Volker Kutschers Roman "Goldstein".

Sky Deutschland: "Das Boot" soll noch abgeschlossen werden

Am Donnerstag war bekannt geworden, dass Sky Deutschland nichts mehr in eigenproduzierte Fiction investieren wolle. Sky-Deutschland-Chef Devesh Raj informierte die Belegschaft über diesen Schritt. Zuerst hatte der amerikanische Branchendienst "Variety" darüber berichtet.

Produktionen, die schon in Auftrag gegeben worden sind oder gerade gedreht werden - etwa das Post-Apokalypse-Drama "Helgoland 513" und die vierte Staffel der Serie "Das Boot" - sollen jedoch noch abgeschlossen werden. (dpa/vit)

Lesen Sie auch: Miniserie "Kafka": Drehstart mit zahlreichen deutschen Stars

JTI zertifiziert JTI zertifiziert

"So arbeitet die Redaktion" informiert Sie, wann und worüber wir berichten, wie wir mit Fehlern umgehen und woher unsere Inhalte stammen. Bei der Berichterstattung halten wir uns an die Richtlinien der Journalism Trust Initiative.