Margot Robbie hat mit der "Vogue" über den Film gesprochen, auf den viele warten: "Barbie". Und äußert sich durchaus kritisch: "Sie wird sexualisiert", sagte die 32-Jährige.

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"Barbie" mit Margot Robbie und Ryan Gosling als Barbie und Ken gehört zu den sehnlich erwarteten Filmen des Jahres. Knapp zwei Monate vor dem geplanten Kinostart (20.7.) hat Warner Bros. jetzt einen fast dreiminütigen Trailer ins Netz gestellt. Darin werden die langbeinigen Puppen aus ihrem rosafarbenen Barbieland in die "echte Welt" versetzt.

In der "Vogue" erzählt Hauptdarstellerin Robbie, wie sie für ihre Rolle eine kindliche Perspektive einzunehmen versuchte. "Sie wird sexualisiert", sagte Robbie über Barbie. "Aber sie sollte niemals sexy sein."

Zu der Komödie war lange Zeit wenig bekannt. Grelle Set-Bilder und den ersten ironische Trailer im Stil von "2001: Odyssee im Weltraum" gab es vor Monaten zu sehen. Dass Regisseurin Greta Gerwig ("Ladybird") für den Film verantwortlich ist, lässt Millionen Kinofans seit langer Zeit auf ein cleveres Werk hoffen.

"Barbie": Puppe kam bislang nur in Animationsfilmen vor

Im neuen Trailer geben Robbie (32) und Gosling (42) in knallbunten Outfits Details zur Story des Spielfilms preis. "Meine Fersen sind auf dem Boden", stellt die gewöhnlich auf Stöckelschuhen spazierende Barbie mit Entsetzen fest, als sie in der echten Welt ankommt.

"Warum starren mich die Männer so an?", fragt sie sich, mit platinblonden Haaren und knallbunt angezogen, beim Rollerskaten mit Ken im kalifornischen Venice Beach.

Der turbulente Ausflug in die echte Welt endet mit Festnahmen und Verfolgungsjagden. Der Chef einer Spielzeugfirma (Will Ferrell) tobt, die Puppe müsse zurück in den Karton. Weitere Rollen in der Plastik-Welt übernehmen Michael Cera, America Ferrera, Kate McKinnon und Dua Lipa.

Warner Bros. hatte das Projekt mit der Australierin Robbie 2019 angekündigt. Die Barbie-Puppe kam bisher nur in Animationsfilmen vor, nie in einem abendfüllenden Film mit echten Darstellern. Regisseurin Gerwig schrieb zusammen mit ihrem Ehemann Noah Baumbach ("Marriage Story") auch das Drehbuch.

Margot Robbie über die Erotik der Barbie-Puppe

In der "Vogue" philosophiert Robbie über die Erotik der Barbie-Puppe. "Sie wird sexualisiert. Aber sie sollte niemals sexy sein", erklärte sie. "Ja, sie kann einen kurzen Rock tragen, aber weil der lustig und pink ist. Nicht, weil sie möchte, dass man ihren Hintern sieht."

Für den Dreh hat sich Robbie nach eigenen Worten überlegt: "Okay, sie ist eine Puppe. Sie ist eine Plastik-Puppe. Sie hat keine Organe. Wenn sie keine Organe hat, hat sie keine Reproduktionsorgane. Wenn sie keine Reproduktionsorgane hat, würde sie dann überhaupt sexuelles Verlangen empfinden?" Das denke sie nicht, schloss die Australierin.

Eine Szene im Trailer zeigt Barbie und Ken auch entsprechend ratlos bei der Frage, was ein Paar in einer gemeinsamen Nacht tun könnte. (pak/dpa)  © dpa

Alles so schön rosa hier: Margot Robbie wird zu "Barbie"

Der erste Spielfilm über die berühmte Puppe hat natürlich nur die beste Besetzung verdient. Deswegen geben sich neben Margot Robbie in der Titelrolle auch Ryan Gosling als Ken sowie Will Ferrell, Michael Cera, America Ferrera, Kate McKinnon und Dua Lipa die Ehre.
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