Prinz Harry macht zumeist mit negativen Schlagzeilen von sich reden, doch der 28-Jährige ist offenbar nicht nur ein Bad Boy: Der ehemalige Soldat James Wharton beschreibt in seinen Memoiren, wie ihn der Prinz einst vor Misshandlungen durch Soldaten-Kollegen bewahrte.

James Wharton war 2008 unter der Leitung von Prinz Harry in Kanada stationiert. In seinen Memoiren "Out in the Army: My Life as a Gay Soldier" beschreibt der homosexuelle Corporal nun, wie ihn der Prinz vor Misshandlungen durch Soldaten-Kollegen rettete. "Ich sagte ihm, 'Ich denke, ich bin kurz davor, ermordet zu werden'", erinnert sich Wharton laut "Daily Mail" in seinem Buch. Er erzählte Harry unter Tränen von den bisherigen Geschehnissen und seiner Angst.

Der Prinz von Wales reagierte offenbar geschockt: "Er hatte einen Ausdruck der kompletten Fassungslosigkeit in seinem Gesicht." Der junge Royal handelte sofort und sprach mit den beteiligten Soldaten – und das offenbar mit Erfolg. Nach Whartons Erzählung kam Harry rund zehn Minuten nach dem Gespräch zurück und sagte ihm, dass das Problem nun "gelöst" sei: "Prinz Harry trat für mich ein und stoppte den ganzen Ärger."

Für James Wharton, der inzwischen nicht mehr als Soldat im Einsatz ist, ist Prinz Harry ein Held: "Ich werde Harry immer dankbar sein und nie vergessen, was passierte." (jwo)