Kronprinz Haakon und seine Gemahlin Mette-Marit gelten ohnehin schon als äußerst unbeliebt. Ein aktuelles Gerücht dürfte das norwegische Prinzenpaar allerdings noch weiter in der Gunst des Volkes sinken lassen. Der Vorwurf: falsche Verwendung von Geldern eines Charity-Fonds.

Alle Versuche der Kronprinzessin, ihr Image aufzupolieren, scheitern.

Prinz Haakon und Mette-Marit gaben sich am 25. August 2001 in Oslo das Ja-Wort. Damals wurde von ihnen ein "Kronprinsparets Fond" ins Leben gerufen. Der Fond enthielt Gelder, die wohltätigen Organisationen zugutekommen sollten. Doch das scheint nicht geschehen zu sein, wie die "Schweizer Illustrierte" unter Berufung auf das norwegische Wirtschaftsportal "E24.no" berichtet.

Demnach sollen Prinz Haakon und Mette-Marit die Gelder in Höhe von umgerechnet rund 520.000 Euro - entgegen ihrer ursprünglichen Bestimmung - in Aktienfonds großer norwegischer Unternehmen investiert haben. Diese sollen die Gelder wiederum an dubiose Firmen weitergegeben haben, denen unethisches und umweltschädliches Handeln vorgeworfen wird.

Inwieweit Prinz Haakon und Mette-Marit über die dubiosen Geschäftspraktiken informiert waren, ist nicht bekannt. Sicher ist jedoch, dass dieser Skandal das Image des angeschlagenen Kronprinzenpaares in Norwegen nicht aufpolieren wird. (jwo)