Letizia von Spanien wird 47: Ihr Weg von der TV-Moderatorin zur Königin

Am 15. September feiert Letizia von Spanien ihren 47. Geburtstag. Seit 2014 ist die ehemalige Journalistin und Frau von König Felipe VI. die Königin ihres Heimatlandes. Die Monarchin entstammt einer Familie der Mittelschicht und hat sich ihren Erfolg als Journalistin und TV-Moderatorin hart erarbeitet. © spot on news

Königin Letizia wurde am 15. September 1972 als Letizia Ortiz im spanischen Ovideo geboren. Schnell zeichnete sich ihr Traumberuf ab: Bereits mit elf Jahren moderierte sie jeden Samstag eine Radiosendung in ihrer Heimatstadt.
Sie trat daraufhin in die Fußstapfen ihres Vaters, Journalist Jesús Ortiz Álvarez, und studierte Journalismus. Nach ihrer Promotion heiratete sie ihren ehemaligen Literaturprofessor Alonso Guerrero Pérez. Nach nur 18 Monaten wurde die Ehe allerdings geschieden.
Letizia konzentrierte sich fortan auf ihre Karriere. Nachdem sie bei verschiedenen Zeitungen gearbeitet hatte, schaffte sie auch den Sprung ins Fernsehen. Sie wurde Moderatorin der Nachrichtensendung "24 horas".
Zielstrebigkeit, gutes Aussehen und Talent verhalfen ihr 2000 zum großen Karrieresprung: Sie wechselte zum spanischen Staatssender "TVE". Dort moderierte sie die Hauptnachrichtensendung und reiste als Reporterin zu den Krisenherden der Welt, wie hier in den Irak.
Ihr Beruf führte sie zusammen: Im Fernsehen sah Kronprinz Felipe die Nachrichtenmoderatorin zum ersten Mal. Um den spanischen Royal war es geschehen: Er bat einen befreundeten Journalisten, ein unauffälliges Treffen zu arrangieren.
Im Oktober 2002 wurden die beiden einander offiziell vorgestellt. Ihre darauffolgenden Treffen blieben geheim - bis Felipe seiner Auserwählten einen Heiratsantrag machte. König Juan Carlos (r.) und Königin Sophia (2.v.r) fiel es nicht leicht, Letizia an der Seite ihres Sohnes zu akzeptieren, schließlich war sie eine geschiedene Bürgerliche.
Doch da ihre erste Ehe nur auf dem Standesamt geschlossen worden war, stand einer kirchlichen Trauung nichts im Wege. Am 22. Mai 2004 heiratete das Paar in der Almudena-Kathedrale von Madrid und aus der bürgerlichen Moderatorin wurde die Prinzessin von Asturien.
Am 31. Oktober 2005 kam ihr Töchterchen Leonor (r.) zur Welt. Schwester Sofia (2.v.l.) wurde am 29. April 2007 geboren. Am 19. Juni 2014 folgte ein weiterer geschichtsträchtiger Tag.
Letizia wurde zu einer der jüngsten Königinnen Europas an der Seite von Felipe VI., der an diesem Tag den Thron von seinem Vater übernahm. Juan Carlos dankte zugunsten seines Sohnes ab.
Die Akribie und die Disziplin, die Letizia von Spanien schon in ihrem Job als Journalistin an den Tag legte, zeigt sie bis heute. Lange Zeit wurde sie deshalb als zu steif angesehen und gar als "Eis-Prinzessin" bezeichnet. Doch als neue Königin konnte sie immer wieder punkten.
Denn: Sie setzt sich entschieden für ihre Ziele ein. Gerade die Themen Gesundheit, Ernährung, Bildung und Frauenrechte liegen der Königin am Herzen. Dazu bezieht sie auch gerne Stellung, was für Royals eher unüblich ist.