100 Tage "Megxit": Was machen Harry und Meghan seitdem?

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Anfang des Jahres gaben Prinz Harry und Meghan ihren Abschied vom britischen Königshaus bekannt, am 31. März wurde die Ankündigung zur Tatsache. 100 Tage ist der "Megxit" nun her. Ruhiger ist es um Harry und Meghan seitdem aber nicht geworden - im Gegenteil.

Weihnachten 2019 verbringen Harry und Meghan samt ihrem Sohn Archie in Kanada - und brechen damit die Tradition, das Fest bei der Queen zu feiern. Kurz nach Weihnachten dann noch eine größere Überraschung: Die beiden wollen ihre Pflichten als Royals teilweise niederlegen und abwechselnd in Großbritannien und in Kanada leben.
Die Presse kreiert schnell das passende Stichwort zu dem Royal-Ausstieg: "Megxit". Das Königshaus, Harry und Meghan einigen sich auf einen klaren Bruch: Die beiden Royals werden nicht mehr den Titel "Königliche Hoheit" tragen und all ihre royalen Pflichten niederlegen. Wirksam wird das Ganze ab April.
"Die Königsfamilie respektiert den Wunsch des Herzogs und der Herzogin von Sussex, ein unabhängigeres Leben als Familie zu führen", heißt es in einer Mitteilung des Buckingham Palasts am 13. Januar. "Obwohl wir es vorgezogen hätten, dass sie vollzeitbeschäftigte Mitglieder der Königlichen Familie bleiben, respektieren und verstehen wir ihren Wunsch, ein unabhängigeres Leben als Familie zu führen und gleichzeitig ein geschätzter Teil meiner Familie zu bleiben."
Am Commonwealth-Tag absolvieren Harry und Meghan einen ihrer letzten offiziellen Auftritte bei einem Gottesdienst in Westminster Abbey.
Der letzte Post auf der Instagram-Seite "sussexroyal" stammt vom 30. März. Die beiden Royals danken ihrer Community, schreiben aber auch nachdenkliche Worte zur momentanen Situation. Die Marke "sussex royal" müssen sie nach dem Royal-Exit abgeben.
Frogmore Cottage haben die beiden bereits Anfang des Jahres hinter sich gelassen - obwohl das Haus zuvor aufwändig und teuer renoviert wurde. Zuerst zogen Harry und Meghan nach Kanada, später nach Los Angeles. Nachdem anfangs in der Presse spekuliert wurde, wer die Kosten für den Umbau trägt, gab der Palast später bekannt, dass Harry und Meghan selbst dafür aufkommen.
Weiterhin setzen sich Harry und Meghan für wohltätige Zwecke und Organisationen ein. Zuletzt während der Coronapandemie sendeten sie Videobotschaften. Auch in einer Suppenküche in Los Angeles packten die beiden für den guten Zweck mit an. Zusammen wollen der 35-Jährige und die 38-Jährige eine gemeinnützige Organisation mit dem Namen "Archewell" gründen.
Und beruflich? 2019 besuchten Harry und Meghan noch die Premiere von Disneys "König der Löwen", kurz darauf war auch Meghan an einem Projekt des Konzerns beteiligt. Die Schauspielerin ist als Sprecherin in einer Dokumentation von Disney+ zu hören. Da die Ex-Royals auch finanziell jetzt auf eigenen Beinen stehen müssen, wird immer wieder vermutet, Meghan könnte wieder in ihren alten Beruf als Schauspielerin zurückkehren.
Obwohl Harry und Meghans Sohn Archie fast nie öffentlich gezeigt wird, machen sie auch hier für den guten Zweck eine Ausnahme. Für die Organisation "Save The Children UK" sieht man in einem Video, wie Meghan dem Kleinen ein Buch vorliest.
Schon im Herbst letzten Jahres reichten Harry und Meghan Klage gegen das britische Boulevardblatt "Mail on Sunday" ein. Der Grund: Die Zeitung hatte einen handschriftlichen Brief von Meghan an ihren Vater veröffentlicht. Im Zuge des Prozesses wurden auch Kosten zur Hochzeit von Harry und Meghan bekannt.
Auf ein Familienfoto wie dieses werden die Monarchie-Fans wohl noch eine Weile warten müssen. Auf Nachrichten müssen sie aber wohl nicht verzichten: Um die Ex-Royals ist es auch 100 Tage nach ihrem Exit nicht ruhig geworden.