In Haiti haben spezielle Einsatzteams die Ausbreitung von Cholera verhindert.

Haiti war für den Ausbruch einer Epidemie nach dem Hurrikan besonders anfällig ...
Um das zu verhindern, machen sich "Rapid Response Teams" auf, um den Infektionsherd zu finden und im Keim zu ersticken. Hierzu müssen sie oft in entlegene Gebiete vordringen.
Die Teams bestehen aus einer Krankenschwester, ...
... Jemand, der für die Desinfektion der Gebäude zuständig ist ...
... und Teammitgliedern, die über Vorbeugung und Hygiene aufklären.
Zunächst muss der Infektionsherd gefunden werden ...
... ist die Quelle identifiziert, folgt eine Desinfektion der Gebäude von außen und innen.
Es werden zusätzlich Proben von Trinkwasser genommen ...
... um festzustellen, ob es ebenfalls verunreinigt ist oder die Infektion durch beispielsweise Nahrung zustande kam.
Erster Patient war in diesem Fall Emmanuel, der sich in La Montagne angesteckt hatte.
Das Team befragt Ehefrau und Familie des Erkrankten, um die Quelle zu finden.
Alle Mitglieder des Haushalts werden mit Medikamenten versorgt, ...
... erhalten Antibiotika und Seife sowie Mittel zur Wasserreinigung.
Das ganze Dorf erhält zudem einen Monatsvorrat Chlor zur Reinigung und saubere Wasserkanister.
So können die Bewohner ihren eigenen Hausrat desinfizieren und die weitere Ausbreitung verhindern.
Zusätzlich klären einfache Tafeln über wichtige Verhaltensregeln auf.
Der Einsatz in Haiti hat sich gelohnt. Doch (nicht nur) im Jemen warten neue Aufgaben auf die Rapid Response Teams ...
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