Viktoria Rebensburg macht sich nach ihrem vorzeitigen Saison-Aus Gedanken über die Zukunft. Die Olympischen Winterspiele 2022 reizen die 30-Jährige nicht mehr. Dies hat mit dem Austragungsort zu tun.

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Für Ski-Rennläuferin Viktoria Rebensburg sind die Olympischen Spiele 2022 in Peking kein erstrebenswertes Ziel. "Mit Olympischen Spielen habe ich ja so meine Erfahrungen gemacht in Pyeongchang. Die waren schon sehr speziell. Was ich da erlebt habe, das ist für mich keine so große Motivation mehr, dass ich sage, ich muss jetzt nochmal zu Olympischen Spielen", sagte die 30-Jährige bei "Blickpunkt Sport" im BR-Fernsehen.

Viktoria Rebensburg: "Peking wird ähnlich wie Pyeongchang"

Peking werde "ähnlich sein wie Pyeongchang, das ist dann jetzt nicht so, dass ich mir sage, dafür ordne ich alles unter, da muss ich hin", ergänzte die derzeit am Knie verletzte Rebensburg, Olympiasiegerin im Riesenslalom 2010.

Rebensburg sieht vor allem die Vergabe der Spiele in Länder, die mit dem Wintersport nicht allzu viel zu tun haben, kritisch. "Das ganze Drumherum, die Zuschauer, die ganzen Volunteers, keiner lebt den Wintersport in diesen Ländern", sagte sie.

Dagegen würden Weltmeisterschaften in Orten wie zuletzt in Are oder 2021 in Cortina d'Ampezzo extrem viel Spaß machen, "weil der Skisport da her kommt".

Erst Freud, dann Leid auf der Kandahar in Garmisch-Partenkirchen

Rebensburg hat ihre sportliche Zukunft zuletzt immer offen gelassen. Derzeit fällt sie wegen einer Tibiakopfimpressionsfraktur mit Innenbandüberdehnung im linken Knie aus. Diese schwere Verletzung zog sich Rebensburg beim Super-G auf der heimischen Kandahar-Strecke in Garmisch-Partenkirchen zu - nur einen Tag, nachdem sie dort in der Abfahrt triumphiert hatte.

Die vagen Hoffnungen auf ein Comeback noch in diesem Winter dämpfte die 30-Jährige am Wochenende. Dies werde "definitiv eng und schwierig", sagte Rebensburg im ZDF. (AFP/hau)

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