UEFA Nations League

Neuer Pokal und weniger Testspiele: Die Nations League verändert die Zeit zwischen den großen Turnieren. Die Nations League ist ein neu ins Leben gerufener Wettbewerb, der in der Saison 2018/19 erstmals ausgetragen wird. Alle 55 UEFA-Mitglieder nehmen daran teil und treten in vier Ligen separiert in einer Gruppenphase gegeneinander an. In Liga A treffen die 12 bestplatzierten Teams der europäischen Rangliste aufeinander (Stand Oktober 2017), darunter auch Deutschland. Jede Liga ist noch einmal in vier Gruppen á drei bzw. ab Liga C auch in vier Mannschaften unterteilt. Mit Frankreich und den Niederlanden hat die DFB-Elf attraktive Gegner in ihrer Gruppe 1 der Liga A erwischt. Geht die deutsche Mannschaft in ihrer Gruppe 1 als Sieger hervor, spielt sie mit den drei weiteren Gruppensiegern aus Liga A im Juni 2019 im K.o.-System um den Nations-League-Titel. Die Paarungen des Halbfinales werden ausgelost. Wird das Löw-Team Gruppendritter der Vorrunde, müsste die Mannschaft in Liga B. Das jeweils schlechteste Team in jeder Gruppe der Ligen A bis C steigt ab, die Gruppensieger der Ligen B bis D steigen in die nächsthöhere Liga auf.

Der ehemalige Bundestrainer Jürgen Klinsmann wird neuer TV-Experte bei den Fußball-Übertragungen von RTL.

Nur der Leipziger Peter Gulasci kassierte in der Hinrunde der Bundesliga 2018/19 weniger Tore als Manuel Neuer: 17 zu 18. Trotzdem steht der Nationalkeeper, anders als in den Jahren zuvor, in der Kritik. Jetzt spricht der FC Bayern München ein Machtwort.

Als Weltmeister ging Deutschland ins WM-Jahr 2018, als "B-Ligist" kam Joachim Löws Mannschaft heraus: Nie zuvor seit 1908 fiel die Bilanz so ernüchternd aus. Es gab nur einen überzeugenden Sieg. Die 13 Partien im Rückblick

Am Ende des WM-Jahres 2018 steht die deutsche Fußball-Nationalmannschaft so schlecht da wie seit 2005 nicht mehr. Die Weltrangliste der FIFA weist den viermaligen Weltmeister nur noch auf Rang 16 aus - direkt Schweden und den Niederlanden.

Ein anonymer Fan darf bald ein Stück Fußballgeschichte in Händen halten. Der Zettel des Nationaltrainers Ronald Koeman vom Fußball-Länderspiel Niederlande gegen Deutschland hat bei einer Online-Versteigerung einen neuen Besitzer gefunden.

Losglück für die DFB-Elf: Deutschland hat in der EM-Quali eine vermeintlich leichte Gruppe erwischt. Bundestrainer Jogi Löw warnt aber davor, überheblich zu werden.

Deutschland hat wieder einmal Losglück. Auf dem Weg zur Fußball-EM 2020 bekommt es die Auswahl von Joachim Löw zwar wieder mit Holland zu tun. Die drei weiteren Kontrahenten können dem Bundestrainer aber wenig Furcht einflößen.

Im März 2019 startet die Qualifikation für die EM 2010 in zwölf Ländern. Am heutigen Sonntag werden die Gruppen ausgelost. Deutschland drohen gleich mehrere Hammer-Gegner. Die Auslosung im Live-Ticker.

Zum Abschluss des für Deutschland enttäuschenden WM-Jahres werden die Weichen für das nächste große Turnier gestellt. Bei der Auslosung der Qualifikation für die EM 2020 ist die DFB-Auswahl kein Gruppenkopf. Der Modus macht ein Scheitern aber extrem unwahrscheinlich.

Noch nie zuvor war eine EM-Qualifikation so groß und so kompliziert. Nie zuvor auch waren von vornherein so viele Duelle ausgeschlossen. Fest steht, dass die deutsche Nationalmannschaft durch das Abrutschen in Lostopf zwei starke Kontrahenten drohen.

Eine schlechtere Bilanz als im Länderspieljahr 2018 hatte noch keine deutsche Fußball-Nationalmannschaft zuvor vorzuweisen. Auf das Vorrunden-Aus bei der WM folgte der Abstieg innerhalb der Nations League. Der Bundestrainer aber heißt noch immer Joachim Löw.

Während sich die deutschen Nationalspieler nach der Partie gegen die Niederlande über vergebene Chancen und späte Gegentore ärgerten, erlebte Schiedsrichter Ovidiu Hategan ein ganz persönliches Drama.

Nächster Rückschlag für das gebeutelte DFB-Team: Durch das Remis zwischen Portugal und Polen in der Nations League ist der Weltmeister von 2014 in Lostopf zwei für die Qualifikation für die EM 2020 gerutscht. Das bedeutet: mindestens ein Team aus der A-Liga der Nations League wird Deutschland zugelost.

Eine Ära geht zu Ende: Der Song „Schwarz und Weiß“ von Oliver Pocher ertönte seit der Heim-WM 2006 nach jedem Tor der DFB-Elf aus den Lautsprecherboxen der deutschen Stadien. Nun hat der Deutsche Fußball-Bund einen Schlussstrich gezogen.

Große Ehre für zwei Bayern-Stars: Thomas Müller und Robert Lewandowski werden am Rande des kommenden Heimspiels gegen Düsseldorf für jeweils 100 Länderspiele beglückwünscht. FCB-Boss Karl-Heinz Rummenigge ist voll des Lobes.

Löws Nationalteam ist knapp davor, endlich wieder einen rundum zufriedenen Fußballabend zu feiern. Doch fehlende Konzentration verhindert das Erfolgserlebnis zum Jahresabschluss. Dennoch sehen Trainer und Spieler genug Gründe, dass es 2019 besser wird.

Die deutsche Nationalmannschaft hat sich mit einem 2:2 gegen die Niederlande aus dem Länderspieljahr 2018 verabschiedet. Das Team von Trainer Joachim Löw führte lange mit 2:0, kassierte aber in der Schlussphase noch zwei Gegentore.

Als 14. Spieler in der Geschichte der deutschen A-Nationalmannschaft hat Thomas Müller seinen 100. Einsatz absolviert. In der Nations League ließ Bundestrainer Joachim Löw den 29-Jährigen gegen die Niederlande ab der 67. Minute ran. Müllers Debüt liegt mehr als acht Jahre zurück. Der Gegner hieß Argentinien. Ein Rückblick auf unvergessene Momente im Trikot mit dem Bundesadler.

Am Ende verdarben die Holländer der jungen deutschen Nationalmannschaft doch noch den Spaß. Nach einem schwungvollen Spiel, einer 2:0-Führung und zahlreichen vergebenen Chancen vergab das Team von Joachim Löw beim 2:2 (2:0) im Klassiker in der Endpahse noch den Sieg, weil die letzte Konzentration fehlte.

Bundestrainer Löw sieht trotz des verspielten Sieges gegen die Niederlande für das kommende Jahr eine gute Basis. Sein neues Team brauche auch solche Erfahrungen, um besser zu werden.

Die erste Nations League ist bald geschlagen, danach steht die Qualifikation für das nächste Großevent an: Die EM 2020. Doch dabei ist dieses Mal nichts, wie es war.

Der ehemalige FIFA-Mitarbeiter Mark Pieth sieht seine Reformen in Gefahr: Schuld sei Präsident Gianni Infantino.