Franz Beckenbauer

Im Achtelfinale der UEFA Champions League trifft der FC Bayern München auf Juventus Turin und der VfL Wolfsburg bekommt es mit dem KAA Gent zu tun.

Das Jahr 2015 war ein aufregendes: Neben dem zweimaligen Knacken des deutschen Allzeit-Temperatur-Rekords ist das Jahr auch geprägt von Skandalen aller Art, die nicht so schnell in Vergessenheit geraten werden.

Beim FC Bayern München steht heute die Jahreshauptversammlung an. Ein Termin, der traditionell landesweit für Schlagzeilen sorgt. Denn irgendeine Überraschung hat der Rekordmeister im Normalfall immer parat. In diesem Jahr könnten es gleich mehrere werden. Wenn man den Gerüchten glaubt ...

Jeden Tag eine neue Enthüllung im DFB-Skandal: Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, mehren sich die Anzeichen, die alte Spitze des Verbandes habe versucht, den Fall zu vertuschen. Laut "SZ" war der dubiose Vertrag zwischen Franz Beckenbauer und Jack Warner recht schnell im DFB bekannt geworden.

"Gute Freunde kann niemand trennen", sang Franz Beckenbauer einst. Für den "Kaiser" und den Vorstandsvorsitzenden des FC Bayern München, Karl-Heinz Rummenigge, trifft das offenbar zu. Denn Rummenigge stellt sich auch angesichts des DFB-Skandals hinter den Ehrenpräsidenten des FCB - und wirbt um Verständnis.

Wolfgang Niersbach ist am Montag als Präsident des Deutschen-Fußball-Bundes zurückgetreten. Am Dienstag gab es zunächst Spekulationen der "Bild", dass Franz Beckenbauer einen Vertragsentwurf für die Bestechung des damaligen Fifa-Vizepräsidenten Jack Warner unterschrieben. Diese wurden später vom DFB bestätigt. Die internationalen Pressestimmen zur deutschen WM-Schande.

Die "Lichtgestalt" wirft einen Schatten: Im Zuge der Vergabe der WM 2006 ist Franz Beckenbauer endgültig in den Fokus einer Affäre gerückt. Der "Kaiser" schweigt - und befindet sich doch in (Erklärungs-)Not.

Wolfgang Niersbach ist zurückgetreten. Franz Beckenbauer droht Ungemach. Die Fußball-Fans lässt der DFB-Skandal aber relativ kalt. Vielen scheint die Tragweite des Skandals noch immer nicht bewusst zu sein.

Es stimmt also. Wie die "Bild" bereits berichtete, hat Franz Beckenbauer vier Tage vor Vergabe der WM 2006 eine vertragliche Vereinbarung mit dem früheren FIFA-Vizepräsidenten Jack Warner unterschrieben. Das bestätigte nun auch der DFB.

Jetzt wird es richtig eng für Franz Beckenbauer! Denn der in Zusammenhang mit Bestechungsvorwürfen bei der WM-Vergabe 2000 beim DFB aufgetauchte Vertragsentwurf trägt die Unterschrift des "Kaisers".

Franz Beckenbauer hat nach Angaben der "Bild" den Vertragsentwurf für ein mögliches Bestechungsangebot des DFB unterschrieben. Wie eng wird es nun für den "Kaiser"? Auf Twitter reagieren die Nutzer zwiegespalten - mit Hohn und Spott, aber auch mit stoischer Ruhe.

Wolfgang Niersbach ist als DFB-Präsident zurück getreten. Die deutsche Presse hat Respekt vor seiner Entscheidung, bemängelt jedoch seine Krisenpolitik. Neue Akten zur WM 2006 könnten zu wichtigen Erkenntnissen führen.

In der Affäre um die mutmaßlich gekaufte Fußball-WM 2006 hat DFB-Präsident Wolfgang Niersbach die Konsequenzen gezogen und ist zurückgetreten. Der frühere OK-Chef Franz Beckenbauer dagegen scheint aus dem Schneider zu sein. Aber warum eigentlich? Wem was vorgeworfen wird und wer was gewusst haben soll ...

Viele Fans gehen wegen der WM 2006 auf die Barrikaden: "Macht unser Sommermärchen nicht kaputt!", heißt es. In dieser emotionalen Forderung schwingt falscher Stolz mit.

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach trägt weiter nichts zur Aufklärung der größten Affäre in der Geschichte des Verbandes bei. Und sein Ansehen nimmt Schaden.

Es sind schwere Zeiten für Franz Beckenbauer. Die Unklarheiten um die Vergabe der WM 2006 werfen ein fahles Licht auf die Lichtgestalt. Der "Kaiser" muss um sein Image fürchten.

Gerd Müller beschrieb seinen Vorzug einmal sehr prägnant. "Des kannst oder des kannst nicht", hat er gesagt und dabei die Fähigkeit gemeint, den Ball ins Tor zu bugsieren. Thomas Müller kommt dem sehr nahe - aber macht neben dem Platz mehr daraus. Ein Vergleich der beiden Stürmerstars des FC Bayern.

Das 6,7-Millionen-Euro-Darlehen für das Organisationskomitee der WM 2006 ist offenbar nicht wie bisher behauptet für die Fifa-Finanzkommission bestimmt gewesen. Das geht einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge aus einer Prüfung der US-Kanzlei Quinn Emanuel hervor.

Franz Beckenbauer hat sich erstmals in der Affäre um die Fußball-WM 2006 geäußert. Er bestritt eine Manipulation der Vergabe, räumte aber eigene "Fehler" ein. Beckenbauer übernehme die Verantwortung, dass das Organisationskomitee auf einen FIFA-Vorschlag eingegangen sei. Viele Fragen bleiben aber weiter offen.

Ex-DFB-Präsident Theo Zwanziger hat gegenüber dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" die Existenz einer sogenannten "schwarzen Kasse" bei der Vergabe der WM 2006 zugegeben.

Der angeschlagene DFB-Chef Wolfgang Niersbach erhält in der Affäre um ungeklärte Geldzahlungen im Vorfeld der WM 2006 Rückendeckung durch sein Präsidium.

Wolfgang Niersbach hat sich am Donnerstag erstmals im Detail zu einer ominösen Millionen-Zahlung im Vorfeld der WM 2006 geäußert. Doch sein Auftritt warf mehr Fragen auf, als er klärte.

War die Vergabe der WM 2006 gekauft? Seit der "Spiegel" vergangene Woche über mögliche Korruptionsvorwürfe berichtet hatte, treibt diese Frage die Fußballfans um. Nun hat sich DFB-Präsident Wolfgang Niersbach ganz dezidiert zu den Vorwürfen geäußert. Seine wichtigste Kernaussage: "Es ist bei der Vergabe der WM 2006 alles mit rechten Dingen zugegangen".

Der DFB wird mit Bestechungsvorwürfen konfrontiert. Bei der Vergabe der WM 2006 soll Medienberichten zufolge Geld geflossen sein. Die Pressestimmen.

Karl-Heinz Rummenigge dient dem FC Bayern München seit fast 40 Jahren. Er ist das Gesicht des Rekordmeisters, er hat die Bayern fit gemacht für eine prosperierende Zukunft. Und doch muss er immer noch mit einigen alten Ressentiments leben.