Franz Beckenbauer

Als Franz Beckenbauer am 11. April 1998 nach einem 3:1-Derbysieg über den Stadtrivalen 1860 München live auf der Anzeigentafel des Olympiastadions erscheint, kassiert er gellende Pfiffe der Bayern-Fans. Der Kaiser verkündet die bevorstehende Trennung von Giovanni Trapattoni. Der Italiener ist in drei Jahren in München nur ein Mal Meister geworden. Für die Fans aber ist er Kult. In alle Ewigkeit. Nicht nur in München, und nicht nur wegen seiner legendären Wutrede.

Der FC Bayern München hat daheim gegen Jürgen Klopps FC Liverpool durch ein 1:3 (1:1) den Einzug ins Viertelfinale der Champions League erstmals seit 2011 verpasst. Dass kein deutscher Vertreter unter den besten acht Mannschaften rangierte, kam zuletzt 2006 vor.

In Uli Hoeneß brodelt es noch. Bayern Münchens Ehrenpräsident entwirft innerlich seine Attacke auf Bundestrainer Joachim Löw noch. Dafür haben sich nach Bayerns 6:0-Coup über Wolfsburg Mitspieler von Mats Hummels, Jerome Boateng und Thomas Müller zum Thema Nationalmannschaft geäußert - und auch der Kaiser, Franz Beckenbauer.

Jahrhundertfußballer Lionel Messi muss sich harte Kritik gefallen lassen - von einem anderen Jahrhundertfußballer. Niemand Geringerer als Pelé zieht die Klasse Messis in Frage. Sogar Franz Beckenbauer sei ein stärkerer Spieler gewesen.

Streit zwischen Hoeneß und Breitner müsse endlich beendet werden.

Als Turnierchef der EM 2024 tritt Philipp Lahm in die Fußstapfen von Franz Beckenbauer. Steigt der ehemalige Außenverteidiger somit zur nächsten Lichtfigur des deutschen Fußballs auf?

Vom Titelrennen sollten sich die Fans vor dem Start der neuen Bundesliga-Saison keine besonders große Spannung erwarten. Die Saison-Vorschau.

Es ist einer der selten gewordenen öffentlichen Auftritte von Franz Beckenbauer. In München wird die Fußball-Ikone als Jahrhundertsportler ausgezeichnet. Beckenbauer äußert sich zur WM-Affäre 2006, die ein Schatten über der einstigen Lichtgestalt ist.

Franz Beckenbauer war 1974 als Spieler und 1990 als Trainer Weltmeister. Nach dem frühen Aus der Nationalmannschaft bei der Endrunde in Russland knöpft sich der "Kaiser" den entthronten Titelverteidiger vor.

Frankreich hat es geschafft: Mit dem Sieg über Kroatien sichern sich Les Bleus ihren zweiten WM-Titel nach 1998. Die Presse lobt Sieger und Verlierer. Kritik gibt es am Videobeweis. Die internationalen Pressestimmen.

Frankreich ist Weltmeister! "Les Bleus" haben das Finale gegen Kroatien bei der WM 2018 souverän mit 4:2 gewonnen und feiern somit den zweiten WM-Titel nach der Heim-Weltmeisterschaft im Jahre 1998. In Erinnerung bleibt das torreichste Endspiel seit 60 Jahren.

Für das historische Aus der Nationalmannschaft gibt es neben den rein sportlichen Fehlern auch ein paar andere Gründe abseits des Platzes. Die Jugendarbeit in Deutschland bedarf einer Reform. Und die Nationalmannschaft sollte sich wieder etwas geerdeter präsentieren.

Pünktlich zur WM trifft mal wieder geballte Fußballkompetenz auf schwarz-rot-goldenen Wohlfühl-Fanatismus. Manchmal ganz schön nervig - für beide Seiten! Wir schauen uns die nervigsten Fan-Typen mal genauer an - natürlich gänzlich ohne Ironie. Und auch Klischees werden bei uns nicht bedient.

Der FC Bayern scheint langsam aber sicher den Umbruch zu wagen. Aber sind Scholl, Kovac und Klose dafür die Richtigen?

Dank Dortmund fällt die Auferstehung dieses Jahr ins Wasser. Unsere - wie immer nicht ganz ernst gemeinten und dieses Mal österlich angehauchten - Lehren des 28. Spieltags der Bundesliga.

Es gehe ihm gut, sagte Franz Beckenbauer der "Bild". Zuvor herrschte langes Schweigen - auch wegen einer Herz-Operation. Ein alter Weggefährte machte sich deswegen große Sorgen um den Fußball-Kaiser. 

Der FC Bayern gilt als Vorzeigeklub, was die Integration ehemaliger Spieler in den Geschäftskreislauf an der Säbener Straße betrifft.

Ex-FIFA-Vizepräsident Mohamed Bin Hammam bestätigt den Erhalt von 6,7 Millionen Euro in der Affäre um die WM 2006 in Deutschland. Bestochen worden sein will der gesperrte ...

Die ARD-Dokumentation "Franz Beckenbauer – der Fall des Kaisers" zeichnet ein erschütterndes Bild von der deutschen "Lichtgestalt".

Boris Becker feiert 50. Geburtstag. Wie so viele Sporthelden hat er nach dem großen Erfolg auch einen tiefen Fall erlebt.

Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt kehrt erneut zum FC Bayern zurück. Mit der Rückholaktion legen die Bayern auch ihre Pläne vom personellen Umbruch ad acta: Die alte Crew ist nun endgültig wieder vereint.

Sebastian Rudy setzt beim FC Bayern und in der Nationalmannschat Akzente. Aus dem einst unscheinbaren Mitläufer könnte bei beiden Teams in Zukunft eine tragende Säule werden.

Ottmar Hitzfeld brachte Jürgen Klopp als möglichen Bayern-Trainer ins Gespräch. Tatsächlich sprechen einige Gründe für eine Zusammenarbeit – aber nicht alle.

Sportler als Sänger: Das gab es schon früher, zum Beispiel Franz Beckenbauer. Jetzt ist es bei Matthias Steiner soweit. Er reiht sich bei Prominenten ein, die ihr eigentliches Feld verlassen. Muss das sein?

Bastian Schweinsteiger wird in Chicago empfangen wie der Messias. Aber kann der Weltmeister bei den Fire die hohen Erwartungen auch erfüllen? Es bleiben Fragezeichen.