Die spektakuläre Siegesserie von Alexander Zverev ist gestoppt. Im Finale des Masters-Turnier von Rom unterliegt er dem Spanier Rafael Nadal. Damit platzt auch der Traum von der Titelverteidigung.

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Tennisprofi Rafael Nadal hat die imposante Siegesserie von Alexander Zverev gestoppt und zum achten Mal das Masters-Turnier von Rom gewonnen. Der 31 Jahre alte Spanier setzte sich am Sonntag im Finale mit 6:1, 1:6 und 6:3 gegen den zehn Jahre jüngeren Hamburger durch und ist nun wieder die Nummer 1 der Welt. Zuvor hatte Zverev 13 Matches hintereinander und zwei Turniere gewonnen. Auch das fünfte Duell der beiden Finalisten entschied Nadal damit zu seinen Gunsten.

Titelverteidigung verpasst

Für den Sandplatz-Spezialisten war es der 78. Einzeltitel auf der ATP-Tour und zugleich eine gelungene Generalprobe für die am 27. Mai in Paris beginnenden French Open. Der Weltranglisten-Dritte Zverev verpasste dagegen die erhoffte Titelverteidigung und damit seinen dritten Turniersieg in diesem Jahr. Der beste deutsche Tennisprofi hatte zuvor in Madrid und München gewonnen.

Zverev nahm dem zehn Jahre älteren Spanier gleich das erste Service ab - doch Nadal schlug sofort zurück, machte kaum Fehler und führte plötzlich 3:1 und dann 5:1. Zverev wirkte verunsichert - nach 33 Minuten war der einseitige erste Satz entschieden.

Regenpause zerrt an den Nerven

Im zweiten Durchgang lag Zverev schon mit 5:0 vorn, bevor Nadal den einzigen Punkt machte. Der Spanier lag auch im dritten Satz 1:3 hinten, rappelte sich nach einer Regenpause beim Stand von 2:3 aber auf und ging 4:3 in Führung.

«Er hat heute bewiesen, was für ein großartiger Champion er ist», lobte «Sascha» seinen Gegner und erwies sich als fairer Verlierer. «Ich war so nah dran - aber okay: Ich habe gegen Rafa verloren», sagte Zverev, der nach der Regenpause seinen Rhythmus verlor und sich 28 vermeidbare Fehler leistete.

Zuvor hatte Jelina Switolina ihren Titel verteidigt und dabei wie im Vorjahr die Weltranglisten-Erste Simona Halep bezwungen. Die 23 Jahre alte Ukrainerin setzte sich im Finale überzeugend mit 6:0, 6:4 gegen die Nummer 1 aus Rumänien durch. Nach 69 Minuten verwandelte Switolina ihren zweiten Matchball. (mc/dpa)

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