Das passiert jedem nur einmal: Der Schweizer Reporter Sascha Ruefer verschlief das Halbfinale der Frauenfußball-WM zwischen den USA und Deutschland. Dabei sollte er das Spiel kommentieren. Niemand konnte ihn erreichen.

Es ist der Alptraum jedes Reporters: einen Termin zu verschlafen und die halbe Welt berichtet darüber. Das passierte jetzt dem Schweizer Moderator Sascha Ruefer. Er sollte für den SFR in der Nacht auf Mittwoch das WM-Halbfinale der Frauen zwischen den USA und Deutschland kommentieren. Als sein Kollege Paddy Kälin zu Ruefer schalten wollte, war dieser nicht da. "Sascha Ruefer wird vermisst", sagte Kälin und kommentierte dann das Spiel kurzerhand selbst.

Er hat den Termin verschlafen

WM-Aus gegen USA zeigt: DFB-Frauen fehlt es mittlerweile an Qualität.

Ruefer lag zu diesem Zeitpunkt bereits im Bett und schlief. Wie der "Blick" berichtet, dachte der Reporter, das Spiel wäre erst in der Nacht auf Donnerstag. "So habe ich mich gestern gewissenhaft vorbereitet und ging um 23 Uhr ins Bett. Damit ich fürs Spiel fit bin", erzählte Ruefer.

Laut der SRF-Sprecherin Caroline Kalberer versuchte man ihn zu erreichen, ohne Erfolg. "Sein Telefon war auf lautlos gestellt", erklärte Kalberer. Am nächsten Morgen realisierte Ruefer dann sofort, dass etwas nicht stimmte. In 25 Jahren beim Radio und Fernsehen sei ihm so etwas noch nie zuvor passiert. (ff)