• Eine deutsche Freestyle-Skifahrerin schafft es ins Finale.
  • Die Rennen im Biathlon werden bereits einen Tag eher als geplant beendet sein.

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Im Halfpipe-Finale: Die deutsche Freestyle-Skifahrerin Sabrina Cakmakli hat das Halfpipe-Finale erreicht. Die 27-Jährige aus Garmisch-Partenkirchen wurde in der Qualifikation am Donnerstag Zwölfte und sicherte sich den letzten Platz für die Endrunde an diesem Freitag. Vor vier Jahren in Pyeongchang war die Sportsoldatin Achte geworden. Chinas Topfavoritin Eileen Gu, die die Qualifikation gewann, greift in der eisigen Schneeröhre von Zhangjiakou bereits nach ihrer dritten Medaille bei diesen Spielen. In der Disziplin Big Air hatte die 18-Jährige Gold geholt, im Slopestyle Silber.

Gute Ausgangslage: Die deutsche Skicrosserin Daniela Maier hat sich eine gute Ausgangsposition für die K.o.-Runde verschafft. Die 25-Jährige aus Vöhrenbach belegte im Vorlauf am Donnerstag Platz drei und fährt im Achtelfinale (7.00 Uhr MEZ) somit zunächst gegen zwei vermeintlich schwächere Gegnerinnen. Teamkollegin Johanna Holzmann kam als 20. ins Ziel. Gold-Favoritin Sandra Näslund aus Schweden geht mit der Bestzeit in die Medaillenkämpfe. Die jeweils besten zwei Starterinnen in den Achtelfinals kommen eine Runde weiter.

Verlegung: Die extreme Kälte und erwartet starker Wind machen die Verlegung des nächsten Biathlon-Rennens nötig. Der eigentlich für Samstag geplante Massenstart der Frauen wird wegen der schwierigen Wetterbedingungen um einen Tag auf Freitag vorverlegt, wie der Weltverband IBU am Donnerstag mitteilte. Damit finden die beiden abschließenden Wettbewerbe der Skijäger in den Bergen nordwestlich von Peking am gleichen Tag statt. Nach dem Massenstart der Frauen um 15.00 Uhr Ortszeit (8.00 Uhr MEZ) folgt schon zwei Stunden später um 17.00 Uhr Ortszeit (10.00 Uhr MEZ) der Wettkampf der Männer.

Schlechtes Eis: Zweierbob-Olympiasieger Francesco Friedrich hat sich nach der Trainingseinheit am Donnerstag frustriert über die Eisqualität der Bahn in Yanqing gezeigt. "Die Bahn ist total ausgeschlagen, wenn du so weit hinten fährst, dann macht es keinen Spaß zu fahren, weil du immer wieder in Rillen reinkommst und da ist es für den Vierer schon grenzwertig mit dem kalten Eis, weil es einfach herausbricht", meinte Friedrich, der mit Startnummer 22 in die Trainingsläufe drei und vier ging. Die Viererbob-Piloten Johannes Lochner und Christoph Hafer werden nach guten Fahrten wohl auf das Abschlusstraining verzichten.

Ersatz: Im Wirbel um die abgesagte Medaillenzeremonie im olympischen Eiskunstlauf-Teamwettbewerb hat IOC-Chef Thomas Bach die verärgerte US-Mannschaft zu einer Aussprache getroffen. Details zu dem Gespräch infolge der Doping-Affäre um die Russin Kamila Walijewa wollte Mark Adams, Sprecher des Internationalen Olympischen Komitees, am Donnerstag in Peking nicht nennen. Die Nachrichtenagentur AP berichtete, Bach habe dem US-Team anstelle ihrer Silbermedaillen vorläufig olympische Fackeln als Geschenk bis zur Klärung des Dopingfalls angeboten. Hintergrund ist der positive Doping-Test der 15 Jahre alten Walijewa. Sollte die Team-Olympiasiegerin im Einzel eine Medaille gewinnen, soll es laut einem IOC-Beschluss auch dort keine Siegerehrung geben. Die Athletenvertretung des Olympischen Komitees der USA hatte dies scharf kritisiert.

Keine neuen Corona-Fälle: Die strengen Schutzmaßnahmen bei den Winterspielen in Peking erweisen sich weiterhin als wirksam. Bereits zum zweiten Mal in dieser Woche wurden keine neuen Corona-Infektionen in der abgeschlossenen Olympia-Blase entdeckt. Wie die Organisatoren am Donnerstag mitteilten, fielen alle der am Vortag durchgeführten 68.970 Corona-Tests innerhalb der Blase negativ aus. Auch am Pekinger Flughafen wurden bei Olympia-Beteiligten keine neuen Fälle nachgewiesen. Die Gesamtzahl der Infektionen seit Beginn der Anreise zu den Winterspielen am 23. Januar lag weiterhin bei insgesamt 435.

Klarheit: Der Eishockey-Weltverband IIHF will vor den nächsten Winterspielen früher Klarheit über eine Olympia-Teilnahme von Profis aus der nordamerikanischen Liga NHL. IIHF-Präsident Luc Tardif zeigte sich am Donnerstag in Peking enttäuscht, dass es aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich gewesen sei, die Spieler aus der besten Liga der Welt dabei zu haben. Nach der Absage aus Nordamerika kurz vor Weihnachten sei es eine große Herausforderung gewesen, das Olympia-Turnier in Peking zu organisieren. "Ich möchte 2026 in Cortina nicht in der gleichen Situation sein", sagte Tardif. Ziel für die nächsten Winterspiele in Italien sei es, frühzeitig eine Übereinkunft zu erzielen. (dpa/mbo)  © dpa

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