Die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang sind eröffnet. Am Freitag entzündete die südkoreanischen Eiskunstläuferin Kim Yuna, Olympiasiegerin von 2010, das Feuer in ihrem Heimatland. Emotionaler Höhepunkt war der gemeinsame Einmarsch der süd- und nordkoreanischen Sportler.

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Das olympische Feuer der Winterspiele in Pyeongchang brennt. Um 22.09 Uhr Ortszeit entzündete die südkoreanischen Eiskunstläuferin Kim Yuna am Freitag im Olympiastadion die Flamme.

27 Minuten zuvor hatte Südkoreas Staatspräsident Moon Jae In mit der traditionellen Formel "Ich erkläre die XXIII. Olympischen Winterspiele von Pyeongchang für eröffnet" das Startsignal für das erste Weltfest des Wintersports in Südkorea gegeben.

Die Eröffnungszeremonie vor 35 000 Zuschauern und einem Milliarden-Publikum weltweit vor den Fernsehern stand unter dem Motto "Frieden in Bewegung". Das vom Nordischen Kombinierer Eric Frenzel angeführte deutsche Team kam als neunte Mannschaft in das Stadion.

Nord-und Südkoreas Sportler laufen gemeinsam ein

Das Programm hatte um 20.01 Ortszeit begonnen. Emotionaler Höhepunkt war der gemeinsame Einmarsch der süd- und nordkoreanischen Sportler. Die nordkoreanische Eishockeyspielerin Hwang Chung Gum und der südkoreanische Bobfahrer Won Yun Jong führten das Team an.

An den Spielen bis zum 25. Februar nehmen über 2900 Sportler aus 92 Ländern teil. Deutschland ist mit 153 Athleten in Pyeongchang vertreten. In 102 Wettbewerben werden Medaillen vergeben. Mit etwa zehn Milliarden Euro sind die Spiele in Südkorea wesentlich günstiger als die Spiele vor vier Jahren im russischen Sotschi, die mit 50 Milliarden Euro als die bislang teuersten in der Olympia-Geschichte gelten.

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  © dpa