Tischtennis-Profi Timo Boll muss um seine Teilnahme am Halbfinale der Japan Open bangen. Grund dafür sind Nackenschmerzen.

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Der topgesetzte Weltranglistenvierte Timo Boll muss nach seinem souveränen Halbfinal-Einzug bei den Japan Open wegen einer Nackenverletzung um seinen Einsatz am Sonntag gegen London-Olympiasieger Zhang Jike aus China bangen. Am Samstag setzte sich der 37-Jährige Düsseldorfer klar mit 4:1-Sätzen gegen Lokalmatador Kenta Matsudaira durch.

Die Schmerzen riefen bei dem Linkshänder aber böse Erinnerungen hervor. "Mir ist es im letzten Satz ganz plötzlich in den Nacken gefahren. Und zwar an ähnlicher Stelle wie vor zwei Jahren, als ich meinen Bandscheibenvorfall hatte", schilderte Boll.

Boll lässt Teilnahme offen

Seinerzeit bei den Olympischen Spielen in Rio hatte er sich für die Mannschaft bis zum Gewinn der Bronzemedaille gequält. In Kytakyuhu ließ der Rekord-Europameister seine Halbfinalteilnahme offen. "Mal schauen, wie es sich über Nacht entwickelt und ob es morgen für mich weitergehen kann", sagte der Deutsche.  © dpa