Atemberaubend und hart an der Grenze: Red Bull ruft zum Wettrennen quer über die Alpen. 33 Athleten starten am 5. Juli beim X-Alps mit dem Gleitschirm von Salzburg aus nach Monaco. Mit dabei ist diesmal Yvonne Dathe, eine von nur zwei Frauen. Die gefährliche Seite dieses Sports hat sie bereits kennengelernt.

Wo viele zu Fuß nicht mehr weiter wollen, geht es beim Red Bull X-Alps erst richtig los. Mit dem Gleitschirm machen sich Teilnehmer aus der ganzen Welt zum Wettkampf quer über die Alpen auf. In Salzburg geht es los, Ziel ist Monaco. Der Schweizer Christian Maurer legte die Strecke beim letzten Wettkampf in knapp sechs Tagen zurück - und ließ viele seiner Mitstreiter weit hinter sich.

Der Allgäuer Michael Gebert ist seit 2005 beim X-Alps dabei, an seine Grenzen ist er bei dem Rennen immer gekommen. Auf dem Weg nach Monaco hat er auf Schlaf oft verzichtet – in den vergangenen Jahren hat Red Bull eine verbindliche Nachtruhe eingeführt.

Mehr als 1.000 km sind es bis nach Monaco

1.038 Kilometer Luftlinie müssen die Athleten zu Fuß und mit dem Gleitschirm zurücklegen. Mit dem Schirm geht es schneller, das Wetter spielt dabei eine wichtige Rolle. "Es gibt viele Gegebenheiten und Windsituationen, die grenzwertig sein können", sagt Gebert. Man müsse einen kühlen Kopf bewahren, alles gut im Griff haben. Ziel sei es schließlich, bei den vorderen Platzierungen mitzumischen und unverletzt in Monaco anzukommen.

Sebastian Huber, Yvonne Dathe, Manuel Nübel und Michael Gebert (v.l.) wenige Tage vor dem Start des Red Bull X-Alps.

Yvonne Dathe ist eine von zwei Frauen im Teilnehmerfeld. Sie will das Red Bull X-Alps genießen und freut sich auf eindrucksvolle Streckenabschnitte wie beispielsweise in den Brenta-Dolomiten.

Das Gleitschirmfliegen hat sie in ihrer Jugend entdeckt, während des Wettkampfs wird sie von ihrem Partner Thomas unterstützt. Jedes Team besteht aus Pilot und Supporter, wobei Zweiteren eine wichtige Rolle zuteilwird. Sie kümmern sich um Equipment und Koordination, versorgen den Piloten mit Essen und wichtigen Infos wie beispielsweise der aktuellen Wetterlage.

Dathe hat die gefährliche Seite des Sports bereits kennengelernt - während eines Flugs im Jahr 2010 stieß sie mit einem anderen Piloten zusammen und stürzte ab. Zum Glück blieb sie unverletzt. Am nächsten Tag hing sie wieder im Schirm, mit Hilfe von mentalem Training konnte sie ihre Erfahrungen verarbeiten.

Am 5. Juli fällt der Startschuss zum Red Bull X-Alps in Salzburg. Das Wettrennen können sie im Livetracking mitverfolgen.

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