• Nach einer positiven Dopingkontrolle ist der Schweizer Sprinter Alex Wilson für vier Jahre gesperrt worden.
  • Bei der Probe war ein Steroid aus der Gruppe der Anabolika nachgewiesen worden.
  • Der 31-Jährige behauptet, Opfer eines Sabotageaktes geworden zu sein.

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Der Schweizer Sprinter Alex Wilson ist wegen Dopings für vier Jahre gesperrt worden. Zudem muss der 31-Jährige nach einer Entscheidung der Disziplinarkammer des Schweizer Sports vom Dienstag rund 13.500 Euro zahlen.

Bei einer am 15. März durchgeführten Dopingkontrolle außerhalb des Wettkampfs war in der Urinprobe des gebürtigen Jamaikaners, der bei der Leichtathletik-EM 2018 in Berlin Bronze über 200 Meter gewonnen hatte, ein Abbaustoff von Trenbolon nachgewiesen worden.

Trenbolon ist ein anabol androgenes Steroid aus der Gruppe der Anabolika, ein stark wirksames, muskelaufbauendes Hormon. Trenbolon und seine Abbaustoffe sind gemäß der Dopingliste verboten.

Wilson behauptet, Opfer eines Sabotageaktes geworden zu sein

Wilson erklärte die positive Probe mit dem Verzehr einer großen Menge kontaminierten Fleisches in Las Vegas. Später gab Wilson an, er sei Opfer eines Sabotageaktes geworden. Dieser Erklärung folgte die Disziplinarkammer nicht.

Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig. Die Parteien können innerhalb von 21 Tagen Berufung beim Internationalen Sportgerichtsshof Cas einlegen. (dpa/lh)