Leichtathletik-WM: Flitzer stiehlt Usain Bolt die Show

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Sprint-Superstar Usain Bolt muss sich am Samstagabend bei der Leichtathletik-WM in London bei seinem letzten großen Rennen geschlagen geben. Doch nicht nur Konkurrent Justin Gatlin stiehlt ihm die Show: Kurz vor dem Start rennt ein irrer Flitzer über die Laufbahn, so dass auch die Ordner einen Sprint hinlegen müssen.

... die Aufschrift "Peace + Love" auf der Brust.
Schnell nehmen einige Ordner die Verfolgung auf - aber tun sich ganz schön schwer ...
... den Flitzer einzufangen. Hartnäckig rennt er weiter, wird aber schließlich erwischt.
Mehrere Securityleute eilen herbei, um den Lauf des Mannes zu stoppen.
Als er aus dem Stadion eskortiert wird, zeigt er zum Abschied das Peace-Zeichen.
Das Rennen selbst endet für den Jamaikaner Usain Bolt nicht wie erhofft: Er wird nur Dritter (9,95). Zweiter ist der Amerikaner Christian Coleman (9,94).
Respektvoll gratuliert Bolt dem Sieger. Der Amerikaner Justin Gatlin (9,92) wird von den Zuschauern allerdings ausgebuht.
Gatlin ist ein einstiger Dopingsünder. Ihm stand 2006 eine lebenslange Sperre bevor, die reduziert wurde, weil er sich als Kronzeuge der amerikanischen Antidopingagentur anbot.
Deswegen wird am Ende der Verlierer Usain Bolt im Stadion gefeiert - wie ein Sieger.
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