Nach langem hin und her scheint nun endlich eine Entscheidung im Wechsel-Hick-Hack um Xherdan Shaqiri gefallen zu sein. Laut Medienberichten darf der Schweizer den FC Bayern München in der Winterpause für eine Mindestablösesumme verlassen.

Bereits Ende November hatte Franz Beckenbauer erklärte, Reservist Xherdan Shaqiri könne den FC Bayern München im Winter verlassen. Nun wird der Abgang des Mittelfeldspielers immer konkreter. Die Schweizer Zeitung "Blick" meldete am Donnerstag, dass der 23-Jährige die Freigabe seinen Klubs erhalten habe. Demnach darf der Schweizer Nationalspieler den deutschen Rekordmeister für eine Ablösesumme von umgerechnet mindestens 12 Millionen Euro verlassen. Das ist genau die Summe, die der FC Bayern 2012 für Shaqiri an den FC Basel überwiesen hatte.

Noch im Sommer soll der FC Liverpool 23 Millionen Euro für den kräftigen Linksfuß geboten haben. Allerdings verzichteten die Bayern im Hinblick auf die damaligen Rückenprobleme von Franck Ribery auf einen Transfer. Auch ein kurzfristiges Angebot von Atletico Madrid nahm der Verein nicht an.

Xherdan Shaqiri steht offiziell noch bis 2016 beim FC Bayern München unter Vertrag, kam in der Bundesliga-Hinrunde aber trotz vieler Ausfälle kaum zum Einsatz. Das Verhältnis zu Trainer Pep Guardiola scheint beschädigt. "Ich habe unter Heynckes mehr Vertrauen gespürt", sagte Shaqiri dem Onlineportal "20min.ch". Potenzielle Abnehmer gibt es genug. Die "Sport Bild" berichtete kürzlich über das Interesse von Bayern-Konkurrent VfL Wolfsburg. (smo)