Die Gruppe A der WM-Quali bleibt unberechenbar. Frankreich ließ am Sonntag Punkte gegen einen Fußballzwerg liegen. Die Niederlande dürfen dagegen weiter auf die WM-Teilnahme hoffen.

Die Niederlande haben ihre Minimalchance auf die Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 2018 gewahrt.

Die Elftal setzte sich am Sonntag in Amsterdam mit 3:1 (1:0) gegen Bulgarien durch, benötigt in den verbleibenden beiden Gruppenspielen aber weiterhin zwei Siege, um das Ticket nach Russland noch lösen zu können.

Robben trifft für die Elftal

Drei Tage nach dem 0:4-Debakel gegen Frankreich trafen Davy Pröpper (7./80.) und Arjen Robben (67.) für das Team von Bondscoach Dick Advocaat. Für Bulgarien war Georgi Kostadinow (69.) erfolgreich.

In Gruppe A klettern die Niederländer um Kapitän Robben von Bayern München mit nun 13 Punkten aus acht Spielen auf den dritten Rang. Vor den beiden verbleibenden beiden Begegnungen gegen Schweden und in Weißrussland ist der zweite Platz theoretisch noch zu erreichen.

Diesen belegen nach einem souveränen 4:0 (2:0) gegen Weißrussland die Schweden mit 16 Zählern hinter Frankreich (17).

31 Torschüsse! Frankreich ballert vergeblich

Die Equipe tricolore kam am Sonntagabend gegen Außenseiter Luxemburg nicht über ein 0:0 hinaus und verpasste es, sich abzusetzen. Der zweite Rang berechtigt zur Teilnahme an den Playoffs im kommenden Jahr.

Trotz 31:3 Torschüssen für Frankreich reichte es für den Fußballzwerg zum sensationellen Punktgewinn in Toulouse.

Die Niederländer, WM-Dritter von Brasilien 2014, beherrschten angeführt vom starken Daley Blind über weite Phasen das Geschehen und sahen nach der 2:0-Führung schon wie der sichere Sieger aus.

Doch die Bulgaren von Trainer Petar Hubtschew kämpften nach dem Anschlusstreffer bis zur letzten Minute, haben nun aber keine Chance mehr auf die Teilnahme an der WM. (fte/dpa)

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