David Alaba hat sich in der WM-Quali gegen Georgien eine Verletzung am Sprunggelenk zugezogen. Noch ist unklar, wie lange der Bayern-Star ausfallen wird. ÖFB-Coach Marcel Koller ist aber skeptisch.

Es lief die 35. Spielminute im WM-Quali-Spiel der Österreicher gegen Georgien, als es zu einem folgenschweren Zweikampf zwischen David Alaba und Valeri Kazaishvili kam.

Nahe des gegnerischen Sechzehnmeterraums blieb der Star des FC Bayern unglücklich im Rasen hängen und sank mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden.

Der Linksverteidiger des deutschen Rekordmeisters hielt sich das linke Sprunggelenk und musste wenig später beim Stand von 0:1 ausgewechselt werden.

Dass dem ÖFB-Team kurz darauf der Ausgleich gelang, blieb für den 25-Jährigen ein sehr schwacher Trost.

Fällt Alaba für CL aus? Koller: "Sieht nicht gut aus"

Eine genaue Diagnose steht momentan noch aus. Trainer Marcel Koller äußerte sich aber eher skeptisch zum Gesundheitszustand seines Starspielers.

"Mit seinem Sprunggelenk sieht es nicht so gut aus", meinte Koller unmittelbar nach dem enttäuschenden Remis, das die restlichen wenigen WM-Hoffnungen Österreichs fast gänzlich beerdigte.

Eine längere Verletzungspause käme für Alaba in jedem Fall zur Unzeit.

Nach dem Bundesliga-Topspiel gegen die TSG Hoffenheim am kommenden Samstag steht für die Bayern nur drei Tage später die erste Champions-League-Partie der Saison gegen den RSC Anderlecht an. (fte)