WM 2018: Diese Spieler würden im DFB-Kader überraschen

Für die Weltmeisterschaft in Russland darf Joachim Löw 23 Spieler nominieren. Der Bundestrainer hat jedoch weitaus mehr Spieler im Blick. Einige haben einen Platz in der Mannschaft bereits sicher, andere gelten als Wackelkandidaten. Doch welche Spieler könnten im WM-Kader für eine echte Überraschung sorgen?

Sven Ulreich spielt eine konstant gute Saison im Tor des FC Bayern. Der Ersatzmann für den verletzten Manuel Neuer hat aber nur vermutlich nur dann eine Chance auf eine Nominierung, wenn Neuer nicht rechtzeitig fit wird.
Willi Orban hat sich bei RB Leipzig zu einer festen Größe in der Innenverteidigung entwickelt. Der 25-Jährige lief zwei Mal für die U21 des DFB auf. Für einen Einsatz in der A-Nationalmannschaft hat es bislang nicht gereicht.
Thilo Kehrer hat sich in dieser Saison einen Stammplatz bei Schalke 04 erarbeitet. Der Defensiv-Allrounder kann in der Innen- und Außenverteidigung sowie im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden. Als Außenverteidiger könnte Kehrer durchaus als Überraschung in Russland dabei sein.
Marvin Plattenhardt gehörte im vergangenen Jahr zum Kader des Confed-Cups und machte seine Sache auf der linken Außenverteidiger-Position ordentlich. Er könnte sich ein Duell mit Kehrer um einen Platz im Kader liefern.
Neben Kehrer und Plattenhardt erhofft sich auch der Leverkusener Benjamin Henrichs eine Einladung des Bundestrainers. Henrichs absolvierte bislang drei A-Länderspiele. Er kann sowohl als Außenverteidiger als auch im offensiven Mittelfeld spielen.
Mit elf Assists ist Philipp Max aktuell der beste Vorlagengeber der Bundesliga. Sollte Löw dem Linksverteidiger des FC Augsburg in den Testspielen gegen Spanien und Brasilien eine Chance geben, würde das seine Chancen auf einen Platz im Kader für Russland deutlich erhöhen.
Das defensive Mittelfeld ist mit Toni Kroos, Sami Khedira und Ilkay Gündogan bereits überragend besetzt. Hinter dem Trio hoffen einige weitere Spieler auf eine Einladung nach Russland. Auch Lars Bender gehört zu den Kandidaten, die Löw auf dem Schirm hat.
Kerem Demirbay war Teil der Mannschaft, die im vergangenen Sommer den Confed-Cup gewann. Der Mittelfeldspieler wird es in diesem Jahr allerdings deutlich schwerer haben, einen Platz im Team von Löw zu bekommen.
Max Meyer spielt eigentlich im offensiven Mittelfeld. Beim FC Schalke läuft Meyer seit einiger Zeit als Sechser auf und zeigt regelmäßig starke Leistungen. Weil die Konkurrenz im defensiven Mittelfeld sehr groß ist, wird es für den U21-Europameister schwer, auf den WM-Zug mit aufzuspringen.
Kai Havertz überzeugt in dieser Saison im offensiven Mittelfeld von Bayer Leverkusen. Der 18-Jährige unterschrieb vor der laufenden Spielzeit seinen ersten Profivertrag. Ihn wird Jogi Löw in den nächsten Wochen sicherlich genau beobachten.
Marius Wolf spielte bis 2015 noch für 1860 München. Inzwischen ist er unumstrittener Stammspieler bei Eintracht Frankfurt. Sein rasanter Aufstieg wird auch dem Bundestrainer nicht verborgen geblieben sein.
Im Sturm ist Timo Werner recht sicher bei der WM dabei. Dahinter kämpft unter anderem Maximilian Philipp um einen Platz für Russland. Die Konkurrenz im Angriff ist jedoch sehr groß.
Neue Themen
Top Themen