WM 2018: Jogi Löw lustwandelt an Sotschis Strandpromenande

Probleme? Was für Probleme? Wenn man Jogi Löw bei seinem Strandspaziergang in Sotschi beobachtet, ist es kaum zu glauben, dass dem DFB-Team am Samstag gegen Schweden sogar das Ausscheiden droht.

Watutinki klingt zwar wie ein hawaiianisches Dorf, ist in Wirklichkeit aber ein ziemlich hässlicher Plattenbau-Ort. Jogi Löw wirkt sichtlich erleichtert, den regnerischen Vorort von Moskau hinter sich gelassen zu haben und nun in Sotschi an der Uferpromenade spazieren zu können.
Lässig lehnt der Bundestrainer an einer Laterne. Angst vor einem frühen Ausscheiden bei der WM? Bei Jogi doch nicht!
Ein leichtes Lächeln umspielt die Lippen des Bundestrainers, während im Hintergrund leicht die Palmen im Wind rauschen. Irren wir uns oder weht da ein Hauch Campo Bahia durch Sotschi?
Ob die Damen in den kurzen Hosen wohl ahnen, welcher jungegebliebene 58-Jährige da so schnittig an ihnen vorbeimarschiert ist? Vermutlich nicht, sonst wären sie längst vor Ehrfurcht in Ohnmacht gefallen ...
Jogi Löws Spaziergang wirkt schon fast demonstrativ entspannt. Ganz als wolle uns der Bundestrainer weismachen, dass Deutschland die Titelverteidigung locker noch packen wird.
Süß, ein kleiner Fan. Ob die "Bild"-Zeitung nun wieder die Charakter-Frage stellt, weil es Jogi trotz der drohenden nationalen Katastrophe gewagt hat zu lächeln?