WM 2018: Die DFB-Spieler nach der Niederlage gegen Südkorea in der Einzelkritik

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Deutschland ist bei der WM 2018 bereits in der Gruppenphase ausgeschieden, gegen Südkorea setzte es eine 0:2-Niederlage. Die DFB-Elf bot eine ganz schwache Leistung. Die Einzelkritik zum Spiel.

Manuel Neuer: Ließ einen 28-Meter-Freistoß von Jung böse prallen, bügelte selbst aus (19.). Musste mit anschauen, wie seine Kollegen versagten.
Joshua Kimmich: Der Münchner war völlig von der Rolle: Ihm fehlte nicht nur die Orientierung. Diesmal auch offensiv mit zu vielen Fehlern.
Niklas Süle: Der WM-Debütant war schnell im Spiel. Lief die Bälle gut ab, resolut, setzte seinen Körper gut ein, eröffnete auch ordentlich.
Mats Hummels: Gutes Stellungsspiel, resolut im Zweikampf, wehrte sich gegen die Blamage. Vergab aber zwei große Kopfball-Chancen.
Jonas Hector: Agierte sehr offensiv, wirkte aber deutlich limitiert. Flankte schwach, lief falsch, verdribbelte sich viel zu oft.
Sami Khedira: Startete gleich mit einem Fehlpass. Dem Routinier fehlte jede Explosivität. Zu einfallslos, viele Ballverluste - dann raus.
Toni Kroos: Die entscheidende Lücke fand der Ankurbler diesmal auch mit seinem letzten Schuss nicht. Legte unglücklich zum 0:1 auf.
Leon Goretzka: Fand seine Rolle als Müller-Ersatz nie so richtig. Im Pass-Spiel zu ungenau. Vergab eine sehr gute Kopfball-Chance (47.).
Mesut Özil: Eine Halbzeit fand er gar nicht statt. Viel zu pomadig. Nach der Pause mit ein paar guten Pässen in die Tiefe. Am Ende zu wenig.
Marco Reus: An ihm lief das Spiel von Anfang an vorbei, nur ganz wenige Ballkontakte. Von Spritzigkeit und Torgefahr war nichts zu sehen.
Timo Werner: Viel unterwegs, scheute keinen Zweikampf. Seine Schnelligkeit reichte diesmal nicht. Wollte es erzwingen, doch wurde immer wieder gestoppt.
Mario Gomez: Konnte als Einwechsler den K.o. auch nicht abwenden. Sein Kopfball geriet zu zentral (68.).
Thomas Müller: Erst in ungewohnter Reservistenrolle, dann erneut ohne Wirkung auf dem Platz. Fand seine WM-Gefährlichkeit einfach nicht.
Julian Brandt: Kam als letzter Hoffnungs-Joker. Nach Pfostenschüssen gegen Mexiko und Schweden versuchte er es mit zwei Schüssen - ohne Erfolg.
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