Das Überraschungsteam der Gruppe G bei der WM 2014 sind zweifellos die USA mit ihrem Coach Jürgen Klinsmann. Im Spiel gegen Deutschland am Donnerstag können die US-Boys den Einzug in das Achtelfinale endgültig festzurren. Eigentlich läuft also alles super für die USA. Doch Jürgen Klinsmann ist nicht restlos glücklich.

Am Donnerstag treffen die USA auf Deutschland. Es geht um den Gruppensieg und ein bisschen auch ums Weiterkommen. Und es verspricht ein heißes Duell zu werden. Schon jetzt fährt der Ex-Trainer der deutschen Nationalmannschaft und jetzige US-Coach Jürgen Klinsmann schwere Geschütze auf. Beim US-Sender ESPN wittert der gebürtige Schwabe eine Verschwörung durch die Fifa: "Wir haben einen Tag weniger, um uns zu erholen als die Deutschen. Die haben am Samstag gespielt, wir Sonntag. Hinzu kommt, dass wir im Amazonas-Gebiet spielen mussten. Die Deutschen konnten ganz in der Nähe ihres Camps bleiben."

Klinsmanns Theorie greift sogar noch weiter: "Es wurde alles dafür getan, dass die Favoriten eine Runde weiterkommen. Wir müssen den steinigen Weg gehen."

Deutschlands Co-Trainer Hansi Flick hat die Vorwürfe bereits gekontert: "Wir wussten alle nach der Auslosung, wie der Spielplan aussieht. Wir haben unser Base-Camp so gewählt, wie es für uns optimal ist." Jede Mannschaft hätte im Vorfeld die Möglichkeit gehabt, das für sich selbst zu gestalten, so Hansi Flick. (ska)