In Gruppe H trifft um 00:00 Uhr deutscher Zeit (live im ZDF und bei uns im Ticker) Russland auf Südkorea. Mit den folgenden Fakten sind Sie optimal auf das Match vorbereitet.

Wie gut sind die Mannschaften gerade drauf?

Das russische Team ist in WM-Form. In der Qualifikation für Brasilien landeten die Russen in ihrer Gruppe noch vor Portugal auf dem ersten Platz. Von den vergangenen zehn Partien wurde keine einzige verloren. Auch ein Testspiel im November 2013 gegen den heutigen Gegner Südkorea konnte die Mannschaft von Fabio Capello mit 2:1 gewinnen.

Belgien, Algerien, Russland und Südkorea kämpfen bei der WM in Gruppe E um das Weiterkommen ins Achtelfinale.

Südkorea präsentierte sich vor der WM in schwankender Form. In der Qualifikationsgruppe mit Libanon, Vereinigte Arabische Emirate und Kuwait belegte Südkorea den ersten Platz. In den Testspielen gegen Russland, die USA, Mexiko und Tunesien setzte es jedoch teils herbe Niederlagen.

Wer sind die Stars?

Russlands Stars sind in Deutschland eher unbekannt. Kapitän Roman Schirokow vom FC Krasnodar musste seinen WM-Einsatz verletzungsbedingt absagen. Deshalb stehen nun Torhüter Igor Akinfejew (ZSKA Moskau), Stürmer Alexander Kerschakow (Zenit St. Petersburg) und Jungstar Alexander Kokorin (Dynamo Moskau) im Fokus. Trainer Fabio Capello ist da schon ein größerer Begriff im Weltfußball. Der Italiener trainierte bereits Real Madrid und die englische Nationalmannschaft.

Weltmeisterliches Wissen in 26 Buchstaben: das ABC zur WM.

Südkorea setzt bei seiner neunten WM-Teilnahme auf fünf Bundesliga-Legionäre. Der bekannteste von ihnen ist Stürmer Heung-min Son von Bayer Leverkusen. Aber auch Ja-cheol Koo vom FSV Mainz 05 und Hong Jeong-ho vom FC Augsburg sind Fans der deutschen Bundesliga ein Begriff.

Historie der Mannschaften gegeneinander

Das bisher einzige Aufeinandertreffen beider Mannschaften liegt schon etwas länger zurück. 1990 trennten sich Südkorea und Russland (damals noch UdSSR) in einem Freundschaftsspiel mit 2:2.

Kurioses und Wissenswertes

Russlands Team kann man wohl nicht gerade als erfahren bezeichnen. Alle russischen WM-Spieler verdienen ihr Geld in der heimischen Premjer-Liga und konnten sich international noch kaum ausprobieren. Alexander Kerschakow ist der einzige Akteur mit einem WM-Einsatz. Er spielte bereits 2002 gegen Belgien - ganze neun Minuten. Die Spieler sind sich dieser Situation bewusst. "Im Ausland kennt uns keiner", bekannte Stürmer Maxim Kanunnikow. Höchste Zeit dies in Brasilien zu ändern.