Neben seiner Flanke zum Ausgleich war das Auffälligste an Cristiano Ronaldo ein einrasierter Blitz an der rechten Kopfseite. Die Leistung des Superstars beim 2:2 zwischen Portugal und den USA war nämlich eher überschaubar. Der Grund für die neue Frisur ist allerdings herzergreifend.

Wie schon gegen Deutschland war von Ronaldo gegen die USA lange Zeit nichts zu sehen. "CR7" wandte mit seiner Flanke zum Tor in der 95. Minute immerhin das rechnerische Aus für Portugal ab. Ansonsten fiel Ronaldo am ehesten mit seinem Haupthaar auf.

Der 29-Jährige ließ sich im Vorfeld des USA-Spiels einen Blitz an der rechten Kopfseite einrasieren. Und das aus einem herzergreifenden Grund: Der Blitz zeichnet die OP-Narbe des ein Jahre alten Erik Ortiz Cruz nach. Dieser leidet an einer schweren Hirnerkrankung und wurde in der vergangenen Woche operiert. Ronaldo unterstützt die Familie des kleinen Jungen finanziell.

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Cristiano Ronaldo übernimmt die Behandlungskosten

Ursprünglich war Ronaldo nur um ein Trikot gebeten worden, das zugunsten des kleinen Erik versteigert werden sollte. Ronaldo übernahm daraufhin vollständig die Behandlungskosten. Mit dem Blitz in den Haaren zeigte er jetzt auch auf dem Platz seine Verbundenheit mit dem Jungen und dessen Familie.

Der kleine Erik leidet an einer angeborenen Erkrankung der Großhirnrinde - bis zu 30 epileptische Anfälle hatte das Baby pro Tag. Die Summe von 50.000 Euro, die für die Operation notwendig waren, konnte die Familie nicht aufbringen - erst Cristiano Ronaldos finanzielle Unterstützung machte den Eingriff möglich. So sorgt der Superstar zwar nicht gerade mit einer herausragenden fußballerischen Leistung für Aufmerksamkeit, dafür aber mit seinem Sinn für den guten Zweck. (tfr)