Joachim Löw hat seinen vorläufigen Kader für die Fußball-WM 2014 in Brasilien bekanntgegeben und Mario Gomez nicht nominiert. Der Stürmer vom AC Florenz äußerte sich kurz darauf auf seiner Facebook-Seite zur Nicht-Berücksichtigung. Zwar zeigt er sich enttäuscht, blickt aber schon wieder nach vorne - und kündigt eine baldige Rückkehr an.

"Bis zuletzt habe ich daran geglaubt, rechtzeitig fit zu werden. Aber leider haben mich die Verletzungen in diesem Fussballjahr immer wieder zu sehr zurückgeworfen und am Ende hat es nicht gereicht - die hässlichste Saison meiner Karriere endet mit einem weiteren Rückschlag." Die Enttäuschung ist aus den Zeilen Mario Gomez' herauszulesen. Logisch, wer würde nicht verzweifeln, wenn er krankheitsbedingt ein solches Großereignis wie die WM verpasst.

Kein Gomez im WM-Kader, dafür Durm und Hahn - und das mit Recht!

Doch ganz Profi, der er ist, weiß Gomez auch, dass Jammern nicht hilft und Kampfgeist und der Blick nach vorne bei Fans und Medien besser ankommen. So legt er gleich nach: "Doch auch das gehört zum Sport - persönliche Niederlagen. Ich werde wiederkommen, wie so oft in meiner Karriere. Auch nach der EM 2008 haben nur wenige gedacht, dass ich vier Jahre später fast Torschützenkönig werde!"

Anders als Gomez ist sein in dieser Saison ebenfalls lange Verletzter Sturmkollege Miroslav Klose im vorläufigen WM-Kader dabei. Der Stürmer von Lazio Rom hat die Chance, in Brasilien mit nur einem Treffer den WM-Torrekord von Ronaldo zu knacken. Gomez zeigt sich als Sportsmann und wünscht Klose, "dass er sich die Bestmarke holt!! Do it Miro!!"

Mit der Versicherung, bald komplett zu genesen und dann mit dem Verein "voll anzugreifen" bedankt sich Gomez bei Familie, Freunden und - natürlich - den Fans: "Ihr seid der Wahnsinn! Grazie mille!!!!!" (dh)