Die Corona-Pandemie hat Jürgen Klinsmann und dessen unrühmlichen Abgang als Heilsbringer bei Hertha BSC längst aus den Schlagzeilen verdrängt. Weil Klinsmanns früherer Klub ums Überleben kämpft, sagt der Weltmeister von 1990 in einem Video seine Hilfe zu.

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Nach seinem fluchtartigen Abschied von Hertha BSC hat sich Jürgen Klinsmann zurückgezogen - mit einer Grußbotschaft an die Fans der Stuttgarter Kickers hat er sich nun aus seiner kalifornische Heimat zu Wort gemeldet. Hintergrund ist das Online-Geisterderby seines ehemaligen Klubs gegen den SSV Reutlingen am 10. Mai.

"Ich habe mir jetzt selber auch online Karten besorgt, um dort zuzuschalten dann. Es wird ein bisschen früh bei mir am Morgen sein, aber ich probiere es trotzdem", sagte der 55-Jährige in einem Video, das die Kickers am Mittwoch verbreiteten.

Jürgen Klinsmann war sechs Jahre lang Spieler der Kickers

Jürgen Klinsmann, links, empfahl sich als Zweitligastürmer bei den Stuttgarter Kickers für höhere Aufgaben und wechselte 1984 zum damaligen Deutschen Meister und Stadtrivalen VfB.

Der frühere Bundestrainer spielte von 1978 bis 1984 für die Schwaben, anschließend wechselte er zum Stadtrivalen VfB Stuttgart.

Am Sonntag (13 Uhr) wollen die Kickers virtuelle Einblicke in den Verein ermöglichen. "Dieses Spiel ist ein zentraler Punkt unserer Rettungsaktionen", hatte Präsident Professor Rainer Lorz auf der Webseite gesagt. Die Coronavirus-Krise bedroht den Oberligisten in seiner Existenz. (dpa/hau)

Dokument veröffentlicht: Jürgen Klinsmann rechnet mit Hertha BSC ab

Mit einem Protokoll über seine Zeit in Berlin sorgt Jürgen Klinsmann erneut für Schlagzeilen - die Rede ist unter anderem von einer "Lügenkultur".