München (dpa) - Der FC Bayern plant ein Jahr nach seinem USA-Trip eine Marketing-Reise nach China.

"China ist mittlerweile der größte und wichtigste Markt mit einer rasant wachsenden Fußball-Affinität", erklärte Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge in der "Bild". Im Sommer werde man dorthin reisen, "allerdings noch ohne dort ein Büro zu eröffnen". Das taten die Münchner dagegen im Sommer in den USA, wo die Bayern-Dependance in New York den Sitz hat. "Wenn man mit Real, Barcelona, Chelsea oder Manchester United mithalten will, muss man Vollgas geben. Das geht nur über Geld", sagte Rummenigge.

Mit weniger Tempo wollen die Münchner den Umbau im Meisterteam vorantreiben. Top-Kräfte wie Arjen Robben, Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Xabi Alonso und Franck Ribéry sind schon 30 Jahre alt oder älter. "Wir müssen diesen Umbruch im Hinterkopf haben, ihn aber nicht radikal betreiben", erklärte Rummenigge. "Wenn ich sie alle spielen sehe, ist das keine Frage, die wir morgen oder übermorgen lösen müssen." Ohnehin haben diese Profis noch einen Vertrag über das Saisonende hinaus.