(sl/ae) - Die Bundesliga-Saison hat noch nicht einmal angefangen und schon gibt es wieder Stunk auf Schalke. Nach der Chaos-Saison 2010/2011 unter Trainer Felix Magath hoffte man auf Besserung unter dem neuen Coach Ralf Rangnick. Doch nach den Querelen um das Transferbudget zwischen dem Vorstand und dem Trainer, zickt nun Alt-Star Raúl rum.

Der Weltstar lehnte seine Wahl in den Mannschaftsrat ab. Der bei den Fans und Spielern beliebte Spanier wurde laut Medienberichten letzten Mittwoch von seinen Teamkollegen in den Mannschaftsrat gewählt, doch nach Angaben der "Sport Bild" erklärte der Stürmer einen Tag später, dass er das Amt verweigere.

Auf Nachfrage von "Bild" bestätigte Schalke-Manager Horst Heldt mittlerweile, dass Raúl das Votum seiner Mitspieler ablehnte und nicht in den Mannschaftsrat will.

Doch warum lehnte der Angreifer das Amt ab? Der Spanier ist schon seit Wochen unzufrieden, da ihm die favorisierte Spielweise von Trainer Rangnick nicht gefällt. Der neue Übungsleiter sieht den Vollblutstürmer eher im Mittelfeld oder aber als hängende Spitze, nicht jedoch im Sturmzentrum. Darüberhinaus munkelt man schon seit Wochen, dass man sich intern bei "Königsblau" schon darauf verständigt hat, den Vertrag des Großverdieners und Magath-Lieblings im Sommer 2012 nicht mehr zu verlängern.

Spanische Medien spekulieren zudem seit Wochen mit einer Rückkehr des "verlorenen Sohnes". Neue Nahrung erhielten die Gerüchte zuletzt, als der Weltstar vergangene Woche im Trainingslager des FC Malaga gesichtet worden war. Nach den neusten Entwicklungen ist klar: Das letzte Wort in Sachen "Raúl" ist noch lange nicht gesprochen. Zumindest bis zum Ende der Wechselperiode am 31. August wird diese Personalie die Königsblauen beschäftigen.