Pressekonferenzen eigenen sich hervorragend, um angestauten Ärger herauszulassen. Den Beweis für dieses ungeschriebene Fußballgesetz hat nun auch Pep Guardiola erbracht.

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Mit einem bemerkenswerten Auftritt hat sich Startrainer Pep Guardiola nach dem Rückschlag von Titelverteidiger Manchester City in der englischen Fußball-Meisterschaft Luft verschafft.

"Ich mache das für die Kameras, für mein Ego", antwortete der Spanier voller Sarkasmus auf die Frage, warum er seine Spieler nach dem Spiel noch auf dem Rasen zurechtweise. "Ich bin die berühmte Person des Teams. (...) Ich brauche die Kameras, damit ich mit unglaublicher Zufriedenheit schlafen gehen kann. Das ist der Grund, warum ich die Spieler dort immer kritisiere und sie spüren lasse, wie schlecht sie sind", fuhr der Coach einen Tag vor dem Ligaspiel gegen Aston Villa auf einer Pressekonferenz fort.

ManCity lässt wichtige Punkte liegen

Man City hatte am Sonntag beim 0:0 gegen den FC Arsenal im Spitzenspiel zwei Punkte liegen lassen. Im Titelrennen liegt der Champions-League-Sieger als Dritter nun drei Punkte hinter Spitzenreiter FC Liverpool und weist auch noch das schlechtere Torverhältnis auf. Nach dem Spiel gegen Arsenal hatte Guardiola wild gestikulierend auf dem Rasen Anweisungen an seine Spieler gegeben.

Auch Starstürmer Erling Haaland wurde in Guardiolas beachtlicher Rede bedacht. "Wenn Erling drei Tore schießt, will ich die Komplimente und nicht er sollte sie bekommen", so Guardiola weiter. (dpa/ska)

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