Der Terror von Paris und die vereitelten Anschläge in Hannover haben auch Spuren bei der deutschen Nationalmannschaft hinterlassen. Lukas Podolski ist wegen der weltweit wachsenden Gefahr besorgt. Einer EM in Frankreich sieht er skeptisch entgegen.

"Seit ich hier in Istanbul bin, gab es ja tatsächlich schon einige Anschläge. So etwas bleibt bei einem natürlich immer im Hinterkopf", sagt der Offensivspieler von Galatasaray Istanbul im Interview mit der "Sport Bild". "Wir werden natürlich jetzt im Kopf haben: Was war in Paris? Was war in Hannover? Das bekommst du so schnell nicht raus aus dem Kopf", ergänzte Podolski.

Insbesondere die Nacht in Paris, in der die deutschen Nationalspieler im Stadion übernachteten, bleibt dem 30-Jährigen im Gedächtnis. "Das war definitiv eine der schrecklichsten Erfahrungen, die ich meiner Profi-Karriere machen musste. Es war ein merkwürdiges Gefühl, mittendrin zu sein, direkt am Ort des Geschehens. Im ersten Moment denkst du natürlich: Wie soll hier eine EM stattfinden?". (tfr)