Confed Cup 2017: Deutschland - Australien 3:2 - Die Spieler in der Einzelkritik

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Die noch junge Nationalelf hat ihren ersten Sieg im Confed Cup 2017 eingefahren. Im russischen Sotschi bezwangen Löws Jungs in einer spannenden Partie Australien nicht ohne Probleme, aber verdient mit 3:2. Die deutschen Spieler in der Einzelkritik.

Die erste Partie des Confed Cups gegen Australien war die erste Bewährungsprobe für die zweite Garnitur.
Bernd Leno: Ganz bitter. Beide Gegentore (41./56. Minute) gingen auf seine Kappe. Das gibt Minuspunkte im Torwart-Kampf hinter Neuer. Packte am Ende besser zu.
Joshua Kimmich: Erst in neuer Funktion als Innenverteidiger der Dreierkette. Zeigte seine Stärken aber offensiv als kluger Vorbereiter mit feinen Pässen. Einer der besten.
Shkodran Mustafi: Begann souverän. Dann aber mehrmals unkonzentriert wie beim Kopfball von Sainsbury. Unglücklich angeschossen vor erstem Gegentor.
Antonio Rüdiger: Gut in den Zweikämpfen, wurde aber von den technisch limitierten Australiern auch kaum gefordert.
Jonas Hector: Fand auf der linken Außenbahn in offensiverer Position nicht richtig ins Spiel. Insgesamt zu brav.
Sebastian Rudy: Der Neu-Münchner stopfte gewohnt solide die Löcher vor der Abwehr. Die Fans johlten nach seinem Schuss auf den Stadion-Oberrang.
Julian Draxler: Der Käpt'n hatte viel Ballbesitz, aber einen missliche Ballverlust vor dem ersten Gegentor. Trug Verantwortung beim Foulelfer - und traf (44.).
Julian Brandt: Unglaublich agil und mit toller Vorarbeit vor Stindls Tor. Aber einige Bälle versprangen. Er will manchmal noch zu viel.
Lars Stindl: Immer in Bewegung und geschickt im Spiel zwischen den Linien. Wies dem Team mit seinem früheren Premierentor (5.) den Weg zum Startsieg.
Sandro Wagner: Ein wuchtiger Flugkopfball und eine Großchance. Beschäftigte als Stoßstürmer die kantigen australischen Verteidiger.
Timo Werner: Kam in der zweiten Halbzeit für Wagner und startete mit viel Schwung. Pech beim Pfostentreffer (75.).
Niklas Süle: Wurde für Brandt eingewechselt. Sollte für mehr Stabilität in der Dreierkette sorgen. Wirkte in Laufduellen nicht spritzig genug.
Emre Can: Brachte als Stabilisator in der Schlussphase Ruhe ins deutsche Spiel. Genau das wollte Löw von ihm sehen.
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