• So einen Abend hat José Mourinho in seiner mit Titeln und Trophäen gepflasterten Laufbahn als Trainer noch nicht erlebt.
  • Eine Elf aus Nobodys zerlegt seine Mannschaft des AS Rom.
  • Mourinho weiß anschließend, dass er daran die Hauptschuld trägt.

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Startrainer José Mourinho hat mit seiner AS Rom die wohl größte Blamage seiner Karriere erlebt. Der 58-jährige Portugiese verlor am Donnerstagabend in der Europa Conference League mit dem italienischen Fußball-Erstligisten bei FK Bodö/Glimt aus Norwegen mit 1:6 (1:2). Das Team von nördlich des Polarkreises traf allein nach der Pause viermal gegen den Tabellenvierten der Serie A. Noch nie hatte Mourinho mit einer seiner Mannschaften in seinen zuvor 1.007 Pflichtspielen sechs Gegentreffer kassiert.

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José Mourinho nimmt die Schuld an dem Debakel auf sich

"Ich habe entschieden, mit dieser Aufstellung zu spielen, also liegt die Verantwortung bei mir", sagte Mourinho Sky Sports. "Ich habe es mit guten Absichten getan, um denjenigen, die hart arbeiten, eine Chance zu geben und die Mannschaft auf einem Kunstrasenplatz bei kaltem Wetter zu rotieren."

Doch das ging daneben. "Wir haben gegen eine Mannschaft verloren, die an diesem Abend mehr Qualität gezeigt hat. So einfach ist das", sagte Mourinho und gab sich relativ gelassen. Anerkennend fügte er mit Blick auf den Gegner an: "Ihre erste Mannschaft ist ein deutlich besseres Team als unsere zweite Mannschaft. Ich wollte der ersten Garde nach dem Spiel bei Juventus eine Pause geben. Es ist mein Fehler."

Jupp Heynckes, FC Bayern München, Champions League, Finale, Endspiel, 2012/13, Borussia Dortmund
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Solbakken und Botheim treffen gegen die Roma jeweils doppelt

Herausragende Spieler der Gastgeber waren Ola Solbakken und Erik Botheim mit jeweils zwei Treffern. Schwacher Trost für Mourinho: In der Gruppe C ist er mit der AS Rom hinter Bodö weiterhin Zweiter und hat noch immer gute Chancen auf die K.-o.-Runde. (dpa/AFP/hau)