Deutschlands Final-Bezwinger England kassiert nach 30 ungeschlagenen Partien seine erste Niederlage. Diese schmerzt die Europameisterinnen nach ihrem Sieg über Brasilien auf dem Weg zur WM.

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Nach 30 Spielen ohne Niederlage hat Sarina Wiegman die erste Pleite als Trainerin der englischen Fußballerinnen kassiert. "Ich bin nicht beunruhigt. Ich mache mir nicht so schnell Sorgen", sagte die Niederländerin nach dem 0:2 (0:1) der Lionesses gegen Australien mit Blick auf die WM im Sommer: "Wir wissen, dass wir auf höchstem Niveau spielen müssen, wenn wir in die Weltmeisterschaft gehen." Diese findet in Australien und Neuseeland statt.

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Das Ende der eindrucksvollen Erfolgsserie der Europameisterinnen spielte für die 53-Jährige aber keine große Rolle. "Ich habe mich überhaupt nicht darauf konzentriert", sagte Wiegman, die das englische Team im September 2021 übernommen und im Jahr darauf zum Sieg im EM-Finale gegen Deutschland geführt hatte.

Englands Nationaltrainerin Sarina Wiegman vor dem Spiel gegen Australien am 11. April 2023
Englands niederländische Nationaltrainerin Sarina Wiegman vor dem WM-Testspiel gegen Australien am 11. April 2023 in Brentford. Das 0:2 beendet eine Serie von 30 ungeschlagenen Partien der "Lionesses", der Europameisterinnen von 2022. © AFP/Glyn Kirk

Sarina Wiegman: "Das fühlt sich nicht gut an"

Fünf Tage nach dem Erfolg im "Finalissima" gegen Südamerika-Meister Brasilien verlor England durch die Tore der Australierinnen Sam Kerr (32.) und Charlotte Grant (67.). "Es fühlt sich nicht gut an", sagte Wiegman, die von einem "großen Lernspiel" sprach. Bei der WM (20. Juli bis 20. August) treffen die Engländerinnen in der Gruppe D auf China, Dänemark und Haiti. Die deutsche Mannschaft hat es in der Gruppe H mit Kolumbien, Marokko und Südkorea zu tun. (sid/hau)

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