• Die italienische Serie A hat einen neuen Meister.
  • AC Mailand hat sich nach elf Jahren wieder den Scudetto geschnappt.
  • Erzrivale und Titelverteidiger Inter hatte das Nachsehen.

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Der Traditionsverein AC Mailand ist erstmals nach elf Jahren wieder Meister in der Serie A. Milan sicherte sich den Titel der italienischen Fußball-Meisterschaft durch ein souveränes 3:0 (3:0) am letzten Spieltag bei US Sassuolo. Angeführt von Doppeltorschütze Olivier Giroud und dem dreimaligen Torvorbereiter Rafael Leão setzte das Team von Trainer Stefano Pioli am Sonntag den famosen Schlusspunkt einer starken Saison und ließ sich nicht mehr von Inter Mailand einholen.

Der Stadtrivale gewann das Parallelspiel daheim gegen Sampdoria Genua mit 3:0 (0:0). Am Ende hatte der Titelverteidiger zwei Punkte weniger als Milan. Milan sicherte sich den 19. Meistertitel und zog mit Inter gleich; Rekordmeister ist Juventus Turin (36). Letztmals hatten der AC Mailand 2011 in der Serie A triumphiert.

Trainer Pioli stand kurz vor Rauswurf und formte AC Mailand wieder zu Spitzenteam

Im Stadion von Sassuolo, das fast komplett mit Milan-Fans gefüllt war, gelang den Gästen schon früh die Vorentscheidung: Routinier Giroud erzielte einen Doppelpack (17./32. Minute), das dritte Tor schoss Franck Kessie (36.). Alle drei Treffer hatte Rafael Leão, einer der aufregendsten Spieler dieser Serie-A-Saison, vorbereitet. Ein Kopfballtreffer des eingewechselten Zlatan Ibrahimovic, dessen Werdegang im Film "I am Zlatan" zu sehen ist, wurde nach Videobeweis aberkannt. Es war womöglich das letzte Profispiel des Schweden.

Nach der Meisterschaft 2011 war Milan in das Mittelmaß der Serie A abgerutscht und hatte drei Jahre lang sogar den Europapokal verpasst. Erst Coach Pioli brachte die Rot-Schwarzen zunächst wieder in die Champions League und nun an die Spitze in Italien - dabei stand der Trainer 2020 kurz davor, von Ralf Rangnick abgelöst zu werden. (mt/dpa)

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