Sergio Ramos hat sich nach der anhaltenden Kritik an ihm und seinen umstrittenen Aktionen im Champions-League-Finale gegen Liverpool zu Wort gemeldet - der Kapitän von Real Madrid weist jegliche Schuld von sich.

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Er war nach der Niederlage der Buhmann vieler Liverpool-Fans: Sergio Ramos. Der Kapitän von Real Madrid war im Champions-League-Finale nicht nur mitverantwortlich für die Verletzung von Liverpool-Star Mohamed Salah, auch Torhüter Loris Karius wurde vom Innenverteidiger malträtiert.

Jetzt hat Ramos reagiert - und jegliche Schuld zurückgewiesen. "Sie haben der Szene mit Salah so viel Aufmerksamkeit geschenkt", sagte der 32-Jährige laut der Sport-Tageszeitung "Marca": "Ich wollte eigentlich nichts mehr dazu sagen, weil die Diskussion zu überhitzt ist."

Ramos: Salah hätte weiterspielen können

Dann sagte er doch etwas dazu. Salah habe Ramos' Arm zuerst gehalten, erklärte der Real-Kapitän. "Und dann heißt es, ich hätte einen Judo-Griff angewandt", erklärte Ramos.

Zudem hätte Salah nach Ramos' Einschätzung durchaus weiterspielen können. "Mit einer Spritze hätte er die zweite Halbzeit spielen können, ich habe das schon mehrfach gemacht."

"Und dann sagt auch noch der Torwart, er war nach der Kollision mit mir benommen", so Ramos weiter. Ärzten zufolge hat Loris Karius, der das Finale mit zwei Fehlern maßgeblich beeinflusst hat, nach einem mutmaßlichen Check von Ramos eine Gehirnerschütterung erlitten.

"Es fehlt ja nur noch, dass Firmino sagt, er habe eine Erkältung bekommen, weil er einen meiner Schweißtropfen abbekommen hat", kann sich Ramos auch ein wenig Spott nicht verkneifen. (ms)

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