Wenn alles glatt läuft, wird Sepp Blatter nicht mehr allzu lange Präsident des Fußball-Weltverbands Fifa sein. Für Februar sind Neuwahlen angekündigt. Doch der 79-Jährige denkt nicht an Ruhestand, stattdessen will sich Blatter noch einmal in einen neuen Beruf einarbeiten: Radiomoderator.

Alle Menschen, die im Besitz eines Radioweckers sind, sollten sich dringend überlegen, auf einen normalen Wecker zurückzugreifen. Denn schon bald könnten aus dem heißgeliebten Radiogerät die etwas abgehangene, schwyzerdütsche Stimme von Sepp Blatter erklingen.

Fifa-Boss Sepp Blatter wird nach Dollarregen mit Spott überschüttet.

Der Noch-Fifa-Präsident will nämlich nach seiner Präsidentschaft als Radiomoderator arbeiten. "Ich finde, das Radio ist die populärste Informationsform. Es ist einfacher zu sprechen, als zu schreiben", sagte er am Rande der Fifa-Pressekonferenz am Montag.

Nun könnte sein Berufswunsch in Erfüllung gehen. Denn wie die "Daily Mail" berichtete, hat der englische Sender "Radio Yorkshire" dem Schweizer einen Job angeboten. Programmchef Sam Brydges sagte der "Daily Mail": "Wir würden Herrn Blatter gerne die Möglichkeit eines Praktikums anbieten. Nächsten Sommer, wenn sein Engagement bei der Fifa beendet ist, kann er sich einen guten Einblick in die Branche verschaffen".

Der Radiosender will Blatter für die zwei Wochen sogar die Unterkunft zahlen - allerdings nur für den Fall, dass sich dieser das Leben im nordenglischen Yorkshire nicht leisten könne. (ska)