Auch der französische Champions-League-Finaliste Paris Saint-Germain kommt um die Corona-Pandemie nicht herum. Wie der Verein nun bekannt gegeben hat, sind drei seiner Spieler positiv auf das Virus getestet worden. Die Betroffen fallen damit bei den nächsten Partien von PSG aus.

Mehr Fußballthemen finden Sie hier

Der französische Fußball-Meister Paris Saint-Germain hat drei Corona-Infektionen bestätigt. Die drei nicht näher genannten Spieler seien positiv getestet worden, teilte der Klub des deutschen Trainers Thomas Tuchel am Mittwoch auf Twitter mit.

Laut einem Bericht der französischen Zeitung "L'Équipe" soll es sich bei den drei Betroffenen um PSG-Superstar Neymar sowie Leandro Paredes und Ángel Di María handeln. PSG bestätigte die Namen nicht.

Das Trio wird damit in den ersten beiden Saisonspielen der Pariser bei RC Lens (10. September) und gegen Olympique Marseille (13. September) fehlen, weil sie laut Vorgaben der französischen Liga LFP in Quarantäne müssen

Bereits mehrere Corona-Fälle innerhalb der französischen Liga

Laut französischer Fußball-Liga darf ein Team außerdem kein Mannschaftstraining ausüben, wenn mehr als drei Spieler oder Betreuer mit einer Corona-Erkrankung innerhalb von acht Tagen gemeldet sind, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete. Alle anderen Spieler und Mitarbeiter des Vereins sollen in den nächsten Tagen getestet werden.

Innerhalb der französischen Top-Liga waren bereits mehrere Corona-Fälle bei Vereinen bestätigt worden. Das Virus hatte auch Auswirkungen auf den Saisonbeginn Ende August.

Eigentlich hätten in Olympique Marseille und AS Saint-Etienne zwei Größen des französischen Fußballs das Eröffnungsspiel der Saison 2020/21 bestreiten sollen. Wegen bestätigter Corona-Fälle im Team vom Olympique musste das Spiel verlegt werden. (dpa/afp/thp)

Bildergalerie starten

Manuel Neuer hält den Champions-League-Sieg fest - die Triple-Sieger in der Einzelkritik

Der FC Bayern gewinnt die Champions League - vor allem dank eines überragenden Manuel Neuer. Der Torwart war für Paris Saint-Germain nicht zu überwinden. Doch nicht alle Münchner präsentierten sich im Finale so gut - die Triple-Sieger in der Einzelkritik.