• Innerhalb einer Woche wird der zweite Fall von Blasphemie in der Serie A untersucht.
  • Diesmal prüft der italienische Verband eine Sperre von Juve-Torwart Gianluigi Buffon.
  • Erst kürzlich war ein Profi der AS Rom wegen Gotteslästung für ein Spiel gesperrt worden.

Mehr Fußballthemen finden Sie hier

Der italienische Fußballverband FIGC ermittelt wegen einer angeblich blasphemischen Aussage gegen Torhüter-Idol Gianluigi Buffon von Meister Juventus Turin. Das bestätigte der Verband am Dienstag.

Der 42 Jahre alte Buffon soll sich beim 4:0-Sieg bei Parma Calcio am vergangenen Wochenende gegenüber Teamkollege Manolo Portanova blasphemisch geäußert haben.

Es gibt eine Tonaufnahme von dem Vorfall

"Die Untersuchung dient der Klärung", hieß es in einem Statement des FIGC. Der Vorfall habe sich abseits der Kamera ereignet, es gebe aber eine Tonaufnahme. Der Verband hat seit 2010 schon mehrere Strafen gegen Spieler und Trainer verhängt, die sich zuvor blasphemisch geäußert hatten.

So hatte sich der ehemalige Kapitän der italienischen Nationalmannschaft Buffon schon einmal für die Nutzung des Wortes "Dio" (Gott, d. Red.) entschuldigen müssen. Erst kürzlich war Bryan Cristante von der AS Rom für ein Spiel gesperrt worden, nachdem er nach einem Eigentor geflucht hatte. (AFP/lh)

Bildergalerie starten

Beste Fußballmannschaft der Geschichte gekürt: Auch zwei Deutsche sind dabei

Dieses Jahr wird kein Ballon d'Or vergeben. Stattdessen hat die französische Zeitung "France Football" eine Wahl zur besten Mannschaft der Geschichte veranstaltet. Neben dem kürzlich verstorbenen Diego Maradona haben es auch zwei Deutsche in die mit Stars gespickte Elf geschafft.