Marcus Rashford hat an die britische Regierung appelliert. In einem offenen Brief setzt sich der englische Nationalspieler für ein Förderprogramm ein, das auslaufen soll.

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Marcus Rashford hat sich in der Coronakrise erneut für bedürftige Kinder eingesetzt und die britische Regierung in einem offenen Brief zum Umdenken aufgefordert.

In dem Schreiben bat der 22-Jährige die Abgeordneten des Parlaments darum, ein Förderprogramm für die Verteilung von Essensmarken als Ersatz für die Schulessen nicht wie beschlossen mit Beginn der Sommerferien auslaufen zu lassen. Den Brief veröffentlichte er in den sozialen Medien.

"Die Regierung hat einen 'Was auch immer nötig ist'-Ansatz gewählt für die Wirtschaft - ich bitte Sie darum, diese Herangehensweise auf den Schutz der verletzlichen Kinder Englands auszuweiten", schrieb Rashford.

Marcus Rashford verweist auf Folgen für arme Familien

Der englische Nationalspieler und Angreifer von Manchester United verwies auf die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise für arme Familien und alleinerziehende Eltern. Sollte den Kindern eine Möglichkeit auf eine vernünftige Mahlzeit pro Tag genommen werden, habe dies verheerende Auswirkungen in der Zukunft.

Rashford, der als Kind einer alleinerziehenden Mutter aufwuchs und selbst Armut erlebte, hat sich schon früh in der Coronakrise finanziell engagiert und dafür eingesetzt, dass Kinder trotz der geschlossenen Schulen Essen bekommen. (msc/dpa)

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