• Manchester United geht gegen den FC Liverpool mit 0:5 unter.
  • ManUtd-Trainer Ole Gunnar Solskjaer zeigt sich am Boden zerstört.
  • An einen Rücktritt denkt er jedoch nicht.

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Nach dem "dunkelsten Tag" seiner Karriere gerät Manchester Uniteds Coach Ole Gunnar Solskjaer immer mehr unter Druck, einen Rücktritt schloss er aber aus. "Ich bin am Boden zerstört. Wir wissen, dass wir am Tiefpunkt sind, schlimmer kann es nicht werden. Aber wir hatten schon früher dunkle Tage hier und haben uns immer wieder erholt", sagte der United-Coach nach der 0:5-Demütigung durch den FC Liverpool. Das Team um Superstar Cristiano Ronaldo lieferte am Sonntag eine der schlechtesten Vorstellungen in der Ära Solskjaer ab, Manchester liegt in der englischen Fußball-Meisterschaft als Tabellensiebter bereits acht Punkte hinter Tabellenführer FC Chelsea.

Dennoch gibt sich Solskjaer kämpferisch. "Ich denke nicht ans Aufgeben. Dafür sind wir zu weit gekommen als Gruppe und wir sind jetzt zu nah dran, um aufzugeben", sagte der 48 Jahre alte Norweger, der als Spieler mit United die englische Meisterschaft sowie 1999 die Champions League gewann und dabei den 2:1-Siegtreffer gegen den FC Bayern München schoss.

Scharfe Kritik an Cristiano Ronaldo

Gegen Jürgen Klopps Liverpooler musste United nach einer Roten Karte für Paul Pogba (60. Minute) eine halbe Stunde in Unterzahl spielen. Cristiano Ronaldo kassierte nach einem Frustfoul viel Kritik. "Cristiano Ronaldo verliert den Verstand", schrieb der italienische "Corriere dello Sport". Die spanische "Marca" titelte: "Ronaldo verliert den Kopf." Der fünfmalige Weltfußballer schrieb nach dem Spiel auf Instagram: "Manchmal ist das Ergebnis nicht das, wofür wir kämpfen. Und das liegt an uns, nur an uns, weil niemand sonst schuld ist." Die Fans würden etwas "Besseres, viel Besseres" verdienen und "es liegt an uns, zu liefern".

Noch nie in der Geschichte der Premier League verlor Manchester United im Old Trafford höher gegen den Erzrivalen Liverpool. Nationalspieler Harry Maguire entschuldigte sich bei den Fans. "Wir müssen schauen, wie wir es besser machen können, und dann als Einheit zusammenhalten", sagte der Innenverteidiger: "Die Saison ist noch am Anfang." (dpa/ska)

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