Die Patzer von Keeper Loris Karius haben den FC Liverpool wohl den CL-Titel gekostet. Jetzt nennt ein Bericht einen möglichen Grund: Ein Ellbogencheck von Real Madrids Sergio Ramos scheint an Karius ganz und gar nicht spurlos vorübergegangen zu sein.

Mehr Sport-Themen finden Sie hier

Diese Szene erhitzt auch zwei Wochen nach dem Champions-League-Finale zwischen Real Madrid und dem FC Liverpool die Gemüter.

Real-Kapitän Sergio Ramos rammte in der 49. Spielminute Liverpool-Keeper Loris Karius seinen Ellbogen ins Gesicht.

Zwei Minuten später leistete sich Karius einen unfassbaren Patzer, als er Real-Stürmer Karim Benzema den Ball quasi vor die Füße warf und so das 0:1 aus Reds-Sicht verschuldete.

Zudem ließ er einen Schuss von Gareth Bale zum 1:3-Endstand durch die Finger rutschen.

Auffälligkeiten bei Loris Karius

Viele Liverpool-Fans sahen in dem Check von Ramos den Grund für Karius' Aussetzer.

Die Kritik am Real-Kapitän war laut, zumal dieser auch einen nicht unwesentlichen Anteil an der Verletzung von Superstar Mohamed Salah hatte.

Laut Informationen der "Bild" zeigte Karius nach dem Spiel Auffälligkeiten und wurde von seinem Klub zum Arzt geschickt.

In Boston (USA) wurde er dem Bericht zufolge von einem Spezialisten für Gehirnerschütterungen untersucht. Das Ergebnis: Bei 26 von 30 Tests soll Karius angeschlagen haben.

Auch der US-Fernsehsender ESPN meldete, dass sich Karius einem Gehirnscan unterzog. Dieser soll während des USA-Urlaubs des Keepers gemacht worden sein.

Karius sucht keine Ausrede

Ob die Aktion von Ramos Karius schon während des Spiels beeinflusst hat, ist damit aber nicht bewiesen.

Der Keeper selbst wollte die Aktion ohnehin nicht als Ausrede für seine Fehler nehmen.

"Ich weiß, dass ich mit den beiden Fehlern Mist gebaut habe und euch alle hab hängen lassen", schrieb der 24 Jahre alte Keeper nach dem Spiel bei Instagram. (ms/dpa)