Zoff zwischen Jürgen Klopp und einem Sky-Sports-Reporter. Wegen eines umstrittenen Elfmeters im Spiel zwischen dem FC Liverpool und dem FC Everton geraten der Trainer und der Journalist aneinander. Dabei kommt es zu einem kuriosen Streitgespräch.

Liverpool-Trainer Jürgen Klopp lieferte sich nach dem Spiel gegen den FC Everton am Sonntag einen verbalen Schlagabtausch mit Reporter Pat Davison von Sky Sports.

Grund für die Meinungsverschiedenheit war ein umstrittener Elfmeter. Liverpool-Spieler Dejan Lovren hatte in der 76. Minute Evertons Dominic Calvert-Lewin im Strafraum zu Fall gebracht.

Daraufhin gestand Schiedsrichter Craig Pawson Everton einen Elfmeter zu, den Wayne Rooney auch glatt zum Endstand von 1:1 verwandelte.

Klopp lacht Reporter aus

Im Interview mit Davison beharrte Klopp darauf, dass der Strafstoß vollkommen ungerechtfertigt gewesen sei.

Während des Gesprächs fragte Klopp auch den Journalisten nach seiner Meinung zu der Entscheidung. Als dieser dem Trainer mitteilte, dass Lovren Calvert-Lewin zwar nur leicht berührt hätte, der Strafstoß aber dennoch gerechtfertigt gewesen sei, erntete er ein lautes Lachen vom Liverpool-Trainer.

Anschließend sagte Klopp: "Dann können wir das Interview stoppen, denn ich möchte mich nur mit Leuten unterhalten, die ein wenig Ahnung von Fußball haben."

Das ließ der Report nicht auf sich sitzen und verwies auf die Meinung der Sender-Experten. "Ich weiß, dass sie verärgert sind, aber die Leute in unserem Studio, die eine Menge Fußballspiele bestritten haben, glauben auch, dass es ein Elfmeter ist". Mit einem leicht sarkastischen Unterton antworte Klopp daraufhin "Oh, dann tut es mir leid. Ich liege falsch und ihr habt recht."

Trotz der Meinungsverschiedenheit unterhielten sich Klopp und der Reporter noch kurz weiter. Zum Ende des Gesprächs zeigte sich der sichtlich frustrierte Trainer aber noch versöhnlich. So sagte er, kurz bevor er sich auf den Weg in die Kabine machte: "Entschuldigung für alles was ich vorher gesagt habe."

Bei Borussia Dortmund geht’s drunter und drüber. Wegen Hans-Joachim Watzke und Peter Stöger. Die Schiedsrichter machen wieder einmal, was sie wollen. Und für Arturo Vidal gelten eigene Regeln. Die (wie immer nicht ganz ernst gemeinten) Lehren des 15. Bundesliga-Spieltags.